Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland > Umfragen >

AfD sackt laut Forsa-Umfrage ab

Eurokritik interessiert kaum noch  

Alternative für Deutschland sackt in Umfrage ab

25.03.2015, 17:10 Uhr | rtr, t-online.de

AfD sackt laut Forsa-Umfrage ab. Nachdenklich: Frauke Petry und Bernd Lucke von der AfD. (Quelle: imago images/Zensen)

Nachdenklich: Frauke Petry und Bernd Lucke von der AfD. (Quelle: Zensen/imago images)

Bei der Bundestagswahl 2013 war die AfD denkbar knapp am Einzug ins Parlament gescheitert, kurz darauf lag sie in Umfragen regelmäßig deutlich über den magischen fünf Prozent. Doch nun scheint der Höhenflug der Eurokritiker vorbei zu sein.

Beim Meinungsforschungsinstitut Forsa sackte die Partei das zweite Mal im März um einen Prozentpunkt ab und liegt nur noch bei fünf Prozent. Zu ihren Hochzeiten im Herbst vergangenen Jahres lag die AfD bei acht bis zehn Prozent. Kurz vor Weihnachten landete sie erstmals bei fünf Prozent und schaffte es seither nicht mehr höher als sieben.

"Das Thema Eurokritik, mit der die AfD einst Wähler zu locken versuchte, scheint deren Anhänger kaum noch zu interessieren", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner. Denn die Partei, mit der doppelt so viele Männer sympathisieren wie Frauen, könne von der aktuellen Diskussion um die Probleme Griechenlands nicht profitieren – im Gegenteil.

Die AfD ist derzeit in vier Landesparlamenten - Brandenburg, Thüringen, Sachsen und Hamburg - vertreten. Für die Bundestagswahl 2017 peilt sie den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde und damit in den Bundestag an.

Grüne verbessern sich

CDU/CSU und SPD verzeichneten bei der neuen bundesweiten Umfrage unveränderte Werte. Die Unionsparteien kommen auf 41 Prozent - geringfügig weniger als bei der letzten Bundestagswahl - und die SPD auf 24 Prozent.

Keine Veränderung gibt es auch bei der FDP, die erneut bei fünf Prozent rangiert. Die Linke verschlechterte sich um einen Prozentpunkt auf acht Prozent, die Grünen verbessern sich um einen Prozentpunkt auf zehn Prozent.

Für die Umfrage hat das Forsa-Institut vom 16. bis 20. März 2015 im Auftrag des Magazins "Stern" und des Fernsehsenders RTL insgesamt 2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

baurtchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal