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ZDF-"Politbarometer": Union und AfD verlieren Punkte

ZDF-"Politbarometer"  

AfD rutscht ein Stück ab

19.02.2016, 18:01 Uhr | AFP

ZDF-"Politbarometer": Union und AfD verlieren Punkte. Sowohl die Union, als auch die AfD haben laut dem neuesten ZDF-"Politbarometer" in der Wählergunst eingebüßt. (Quelle: dpa)

Sowohl die Union, als auch die AfD haben laut dem neuesten ZDF-"Politbarometer" in der Wählergunst eingebüßt. (Quelle: dpa)

Laut dem ZDF-"Politbarometer" ist die Union auf den schlechtesten Wert in dieser Legislaturperiode abgerutscht. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, würden CDU und CSU erneut einen Prozentpunkt verlieren und auf 36 Prozent kommen. Aber auch die AfD büßt einen Punkt ein und erreicht zehn Prozent.

Das Forsa-Institut und die Forschungsgruppe Wahlen verzeichnen eine ähnliche Entwicklung: Im Vergleich zum Januar hat die AfD einen Prozentpunkt verloren und kommt auf neun, beziehungsweise zehn Prozent. Die CDU/CSU erreicht bei Forsa noch 35 Prozent und bei der Forschungsgruppe Wahlen, genau wie beim "Politbarometer", 36 Prozent.

Die Sozialdemokraten verzeichnen dagegen einen Punkt mehr und kommen auf 25 Prozent. Auch die Linkspartei steigert sich um einen Punkt auf neun Prozent. Die Grünen büßen dagegen einen Punkt ein und liegen nur noch bei zehn Prozent. Die FDP verharrt bei fünf Prozent und würde damit möglicherweise den Wiedereinzug in den Bundestag schaffen.

Damit hätte die regierende Koalition aus Union und SPD weiter eine Mehrheit. Für Rot-Rot-Grün oder Schwarz-Grün würde es dagegen nicht reichen.

Frank-Walter Steinmeier (SPD) beliebtester Politiker

Bei der Bewertung der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sind die Deutschen gespalten. Unzufrieden sind damit 50 Prozent der Befragten, ein gutes Zeugnis stellen ihr 47 Prozent aus. Damit ging die Kritik an der Kanzlerin leicht zurück. Ende Januar waren noch 54 Prozent der Befragten unzufrieden.

Auch die Beliebtheitswerte Merkels steigen wieder leicht. Auf einer Skala von plus fünf bis minus fünf verbessert sie ihren Wert von 1,0 auf 1,1 und kommt damit in der Reihe der zehn wichtigsten Politiker auf den dritten Platz. Angeführt wird die Liste von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit einem Wert von 2,0, gefolgt von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit 1,8.

Zweifel an Integration von Flüchtlingen

Angesichts der Flüchtlingskrise befürwortet eine deutliche Mehrheit von 58 Prozent der Deutschen, wieder die Grenzkontrollen in der EU einzuführen. Dagegen sprechen sich 39 Prozent der Befragten aus.

Mehr als die Hälfte der Bürger (54 Prozent) bezweifelt, dass die Eingliederung der Flüchtlinge in Deutschland gelingen wird. Dass die Integration funktioniert, erwarten 41 Prozent. Die meisten Befragten (54 Prozent) sind auch der Meinung, dass Deutschland den Zuzug der vielen Flüchtlinge nicht verkraften kann. Allerdings waren dies Ende Januar mit 57 Prozent noch etwas mehr gewesen.

Für das Politbarometer wurden von Dienstag bis Donnerstag von der Forschungsgruppe Wahlen 1289 Wahlberechtigte befragt.

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