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Deutsche wünschen sich Frank-Walter Steinmeier als Gauck-Nachfolger

Gauck-Nachfolge  

Mehrheit wünscht sich Steinmeier als Bundespräsidenten

10.06.2016, 17:58 Uhr | dpa

Deutsche wünschen sich Frank-Walter Steinmeier als Gauck-Nachfolger. Laut einer Umfrage wollen die meisten Deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier (r.) als nächsten Bundespräsidenten sehen. (Quelle: dpa)

Laut einer Umfrage wollen die meisten Deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier (r.) als nächsten Bundespräsidenten sehen. (Quelle: dpa)

Die Suche nach einem Nachfolger von Bundespräsident Joachim Gauck hat bereits begonnen. Laut einer Umfrage können sich die Deutschen am ehesten Außenminister Frank-Walter Steinmeier  in diesem Amt vorstellen. Der SPD-Politiker erhält 52 Prozent Zustimmung. Fast 70 Prozent der Bundesbürger wünschen sich eine Direktwahl des Bundespräsidenten durch das Volk.

Mit deutlichem Abstand folgen Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU, 35 Prozent), Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU, 33 Prozent) und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne, ebenfalls 33 Prozent). Das ergab eine Befragung von  TNS Emnid im Auftrag der Funke Mediengruppe.

Zustimmung unter Union-Anhängern höher als bei SPD

Emnid hatte sieben Persönlichkeiten zur Beurteilung gestellt, Mehrfachnennungen waren möglich. Unter den Anhängern der Union ist die Zustimmung für Steinmeier demnach mit 67 Prozent noch höher als bei den SPD-Wählern (62 Prozent). Im Lager der AfD trauten 54 Prozent dem Außenminister das höchste Staatsamt zu, bei der Linkspartei seien es 53 Prozent, heißt es in dem Bericht.

Die Anhängerschaft der Grünen setzt den Angaben zufolge stärker auf Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU, 51 Prozent) und die evangelische Theologin Margot Käßmann (ebenfalls 51 Prozent) als auf Steinmeier (42 Prozent). Bei den FDP-Wählern wird Lammert (78 Prozent) stärker eingeschätzt als Steinmeier (66 Prozent). Gauck hatte jüngst erklärt, dass er nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung steht.

Mehrheit der Deutschen für Direktwahl des Bundespräsidenten

Fast 70 Prozent der Bundesbürger wünschen sich indes eine Direktwahl des Bundespräsidenten durch das Volk. Mehr Macht für das Staatsoberhaupt wollen aber nur 30 Prozent. Ob ein Mann oder eine Frau das höchste Amt des Staates übernimmt, ist den meisten egal. Das geht aus einer YouGov-Umfrage hervor.

Demnach sagen 39 Prozent der Befragten, sie würden eine Direktwahl "voll und ganz befürworten". Weitere 30 Prozent würden dies "eher befürworten". 12 Prozent würden eine Direktwahl "eher ablehnen", vier Prozent "ganz und gar ablehnen". Keine Angaben machen 15 Prozent.

Eine deutliche Mehrheit von 55 Prozent lehnt mehr Macht für den Präsidenten ab. Auf die Frage, ob Deutschland überhaupt einen Bundespräsidenten braucht, antworteten 58 Prozent mit Ja und 30 Prozent mit Nein.

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