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Bundestagswahl 2017: 42 Prozent wollen Seehofer statt Merkel

Bundestagswahl 2017  

Umfrage: Seehofer für 42 Prozent besserer Kanzlerkandidat als Merkel

11.09.2016, 12:45 Uhr | dpa, t-online.de

Bundestagswahl 2017: 42 Prozent wollen Seehofer statt Merkel. Wer ist der stärkste Kanzlerkandidat für die Unionsparteien: Horst Seehofer (l.) oder Angela Merkel? (Quelle: dpa)

Wer ist der stärkste Kanzlerkandidat für die Unionsparteien: Horst Seehofer (l.) oder Angela Merkel? (Quelle: dpa)

CSU-Chef Horst Seehofer wäre für 42 Prozent der Deutschen der erfolgreichere Unions-Kanzlerkandidat als Angela Merkel. Das ergab eine Umfrage von Infratest-dimap im Auftrag der "Welt am Sonntag".

Für 52 Prozent der Befragten ist allerdings weiter die CDU-Chefin und Amtsinhaberin aussichtsreichste Kandidatin, wie die Umfrage ergab. Laut der Erhebung erhält der bayerische Ministerpräsident am meisten Zuspruch bei AfD-Anhängern und der SPD.

Der Streit zwischen CDU und CSU in der Flüchtlingskrise mache es unvorstellbar, dass die Union einen gemeinsamen Wahlkampf mit inhaltlicher Substanz führen könne, sagte der SPD-Vizechef Ralf Stegner im Interview mit der "Welt am Sonntag".

"Ein Kandidat Seehofer und eine Ausdehnung der CSU aufs ganze Bundesgebiet wären eigentlich die logische Konsequenz."

Kaum Chancen für von der Leyen

Für Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen werden hingegen kaum Chancen eingeräumt. Nur 17 Prozent der 1020 Befragten glauben, von der Leyen wäre erfolgreicher als Merkel. 75 Prozent hingegen gäben die Wahlen mit von der Leyen verloren, schreibt die "Welt am Sonntag".

CSU will keinen eigenen Kanzlerkandidaten ins Rennen schicken

Trotz des anhaltenden Streits mit der Schwesterpartei CDU will die CSU für die Bundestagswahl indes keinen eigenen Kanzlerkandidaten aufstellen. "Ich habe gesagt, dass eine Kanzlerkandidatur einer CSU-Frau oder eines CSU-Mannes nicht zu unserer Gedankenwelt gehört", sagte CSU-Chef Horst Seehofer vor der Vorstandsklausur seiner Partei. 

Allerdings gehe es ihm sehr wohl um eine starke Mannschaft für die Wahl im Herbst. "Die Bundestagswahl ist für uns von existenzieller Bedeutung", sagte er im Oberpfälzer Schwarzenfeld. "Aus diesem Grund müssen wir mit der besten Formation antreten, die wir zur Verfügung haben." Er werde in den nächsten Monaten mit möglichen Kandidaten Gespräche führen, im ersten Quartal 2017 werde entschieden, wer auf den ersten fünf Plätzen der CSU-Liste stehen werde. Ein Austausch der drei amtierenden Minister in Berlin sei nicht im Gespräch.

Die Union habe trotz der anhaltenden Querelen noch gute Aussichten für die nächste Bundestagswahl. "Bei Gemeinsamkeit haben wir gute Chancen. Aber nur unter der Bedingung", sagte Seehofer. "Wenn wir aufeinander zugehen, haben wir eine gute Chance. Wenn nicht, wird das eine große Belastung, sowohl für die CDU als auch die CSU." Seine Truppe müsse nun alle Anstrengungen auf die Wahl im Herbst nächsten Jahres richten. Dabei gingen Inhalte vor Personen.


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