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US-Wahlen 2016: Die Präsidentschaftskandidaten der Republikaner

Im Überblick  

Das sind die zehn wichtigsten Präsidentschaftskandidaten der Republikaner

07.08.2015, 11:45 Uhr | dpa, rtr, AP

Jeb Bush

Jeb Bush (Quelle: Reuters) (Quelle: Reuters)

Floridas Ex-Gouverneur Jeb Bush setzt auf starkes Wachstum und die Schaffung von Jobs. Die Terrormilizen in Syrien und im Irak sollten mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft werden. Er gilt als moderater Republikaner, verteidigt aber klassische konservative Positionen wie das Recht auf Waffenbesitz. Bush ist Jahrgang 1953 und ein Sohn des ehemaligen US-Präsidenten George Bush sowie Bruder des ehemaligen Präsidenten George W. Bush.
 

Ben Carson

Ben Carson (Quelle: AP/dpa) (Quelle: AP/dpa)

Ex-Neurochirurg Ben Carson will das von Budgetkürzungen betroffene US-Militär wieder aufrüsten und würde als Präsident auch Waffen an die konfliktgeplagte Ukraine liefern. Die Kritik an Folterpraktiken bei Gefangengen bezeichnet er als "politische Korrektheit". Carson ist Jahrgang 1951. Bekannt wurde er durch erfolgreiche Trennungsoperationen siamesischer Zwillinge. 2009 wurde sein Leben als Neurochirurg verfilmt.
 

Chris Christie

Chris Christie (Quelle: AP/dpa) (Quelle: AP/dpa)

New Jerseys Gouverneur Chris Christie will die Spionagepraxis des Geheimdienstes NSA ausweiten und das Militär vergrößern. In der Nahost-Politik möchte er Israel durch eine verstärkte Zusammenarbeit beim Thema Sicherheit noch mehr schützen. Christie gilt dennoch als einer der linken Republikaner, da er auch für seine Partei ungewöhnliche Positionen vertritt. Beispielsweise ist er für ein strengeres Waffenrecht und einen toleranten Umgang mit illegalen Einwanderern. Christie ist Jahrgang 1962.
 

Ted Cruz

Ted Cruz (Quelle: AP/dpa) (Quelle: AP/dpa)

Senator Ted Cruz aus Texas macht sich für Entschlossenheit im Kampf gegen die IS-Milizen stark und lehnt den Atomdeal mit dem Iran ab. Er vertritt klassisch konservative Positionen wie das Recht auf Waffenbesitz und das Verbot von Abtreibungen; die gleichgeschlechtliche Ehe lehnt er ab. Cruz ist Jahrgang 1970.
 

Mike Huckabee

Mike Huckabee (Quelle: AP/dpa) (Quelle: AP/dpa)

Arkansas' Ex-Gouverneur Mike Huckabee will eine harte Gangart gegen den Iran, auch zum Schutz Israels. Er ist ein Gegner der gleichgeschlechtlichen Ehe und stellt das jüngste Ja des Supreme Courts zur Homo-Ehe infrage. In der Vergangenheit setzte er sich gegen die Erhöhung des Budgets für die HIV-Forschung ein. Huckabee ist Jahrgang 1955. Vor seiner politischen Laufbahn arbeitete er als Baptistenpastor.
 

John Kasich

John Kasich (Quelle: AP/dpa) (Quelle: AP/dpa)

Ohios Gouverneur John Kasich gibt sich moderat. Er will das Urteil des höchsten Gerichtes zur Schwulen-Ehe anerkennen und verteidigt die Ausweitung der Gesundheitsfürsorge für die Armen. Er ist Jahrgang 1952 und wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf, seine Eltern stammen aus Kroatien. Von 2001 bis 2008 war er Geschäftsführer der Zweigstelle von Lehman Brothers in Columbus.
 

Rand Paul

Rand Paul (Quelle: AP/dpa) (Quelle: AP/dpa)

Kentuckys Senator Rand Paul teilt viele Positionen der Tea-Party-Bewegung und fordert die strikte Beschränkung der Aufgaben der US-Regierung. Andererseits setzt er sich dafür ein, illegalen Einwanderern die Einbürgerung zu ermöglichen. Im Anti-Terrorkampf ist der Radikal-Liberale gegen staatliche Überwachung ohne richterlichen Beschluss. Paul ist Jahrgang 1963 und praktiziert nebenher in seiner eigenen Augenarztpraxis.
 

Marco Rubio

Marco Rubio (Quelle: AP/dpa) (Quelle: AP/dpa)

Senator Marco Rubio gehört zum konservativen Flügel der Republikanischen Partei. Er will die Gesundheitsreform von Präsident Barack Obama kippen, ist gegen Abtreibung und für niedrigere Unternehmenssteuern. Er setzt sich für eine strikte Migrationspolitik ein und will illegale Einwanderer mit einem Tracking-System stoppen. Rubio ist Jahrgang 1971 und Sohn kubanischer Einwanderer.
 

Donald Trump

Donald Trump (Quelle: Reuters) (Quelle: Reuters)

Unternehmer Donald Trump macht vor allem mit einer aggressiven Rhetorik von sich reden. Er will illegale Einwanderer ausweisen und an der südlichen Grenze zu Mexiko eine Mauer bauen. In seiner Rede zum Einstieg in den Wahlkampf versprach er, es mit den weltweiten Wirtschaftsgroßmächten aufzunehmen und "der großartigste Arbeitsplatz-Präsident" zu sein, den Gott je erschaffen habe. Trump ist Jahrgang 1946 und damit der älteste Kandidat der Republikaner.
 

Scott Walker

Scott Walker (Quelle: AP/dpa) (Quelle: AP/dpa)

Wisconsins Gouverneur Scott Walker gilt als erzkonservativer Republikaner. Er will die südliche US-Grenze besser sichern und die Wirtschaft nicht zu stark regulieren. Die Ukraine will er mit mehr Soldaten in Osteuropa schützen und die Raketenabwehrsysteme in Polen und Tschechien wieder aufbauen. Als Gouverneur hat er die Vermögenssteuer gesenkt und die Gewerkschaften stark gekämpft. Walker ist Jahrgang 1967.

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