Sie sind hier: Home > Politik >

Cape Canaveral: Amazon-Chef Bezos mietet Platz für Raketenbasis

Amazon-Gründer liebt das Weltall  

Jeff Bezos plant Raketenbasis am Cape Canaveral

16.09.2015, 14:17 Uhr | dpa

Um den Weltraumbahnhof Cape Canaveral ist es ziemlich ruhig geworden. Doch das wird sich bald ändern. Denn Amazon-Gründer Jeff Bezos hat eine von der Nasa stillgelegte Startrampe gekauft und plant dort, Raketen zu bauen und starten zu lassen. 

Der US-Milliardär versucht damit, seinen Weltraumträumen näherzukommen. 200 Millionen Dollar will Bezos laut der "New York Times" in das Projekt stecken und rund 330 Jobs schaffen. Die von ihm gegründete Firma Blue Origin werde Raketen bauen und sie von Florida aus in den Orbit schicken, teilte der passionierte Weltraum-Enthusiast Bezos mit. Blue Origin hat demnach in Cape Canaveral einen historischen Startplatz gemietet, von dem auch schon die Surveyor 1 aufbrach, um als erste Rakete unbeschadet auf dem Mond zu landen. Auf dem "Complex 36" brachte die Nasa damals auch die Pioneer 10 auf ihren Weg zum Jupiter. 

Blue Origin soll Raumfahrzeuge bauen

Ganz in der Nähe des Ortes, der seit dem Ruhestand des Space Shuttle der Nasa 2011 nicht mehr genutzt wurde, werde Blue Origin auch eine Produktionsstätte für Raketen errichten, kündigte Bezos an. Erste Raumfähren sollen noch in diesem Jahrzehnt starten. Die Rakete solle auch in der Lage sein, künftig kommerzielle Satelliten in den Weltraum zu bringen. Weitere Details nannte Bezos zunächst nicht.

Jeff Bezos träumt vom Weltraumtourismus

Mit seiner privaten Firma Blue Origin will der Chef der Handelsplattform Amazon und Eigentümer der "Washington Post" seinen Traum verwirklichen und Touristen in den Orbit schicken. Aus 60 Meilen Entfernung sollen sie die Erfahrung der Schwerelosigkeit machen und einen einzigartigen Blick auf die Erde genießen können. Im April hatte Blue Origin seinen ersten Testflug mit der "New Shepard" erfolgreich absolviert. Das unbemannte Raumfahrzeug erreichte eine Höhe von rund 93 Kilometern. Die Kommandokapsel glitt anschließend sicher zu Boden. "Ich weiß nicht, wie lange es dauern wird, aber ich erwarte, dass ich eines Tages eine Pressekonferenz mit Ihnen im Weltraum haben werde", sagte Bezos der "New York Times".

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenhappy-size.deLIDLBabistadouglas.deBAUR;

shopping-portal