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Kampf der WHO gegen Ebola: Guinea für ebolafrei erklärt

Ebola-Virus in Afrika  

WHO erklärt Guinea offiziell für ebolafrei

30.12.2015, 08:55 Uhr | AP, AFP

Gute Nachrichten aus Guinea: Zwei Jahre nach Ausbruch des Ebola-Virus hat die Weltgesundheitsorganisation das westafrikanische Land am Dienstag für ebolafrei erklärt.

Damit sei erstmals in allen drei am meisten von der Krankheit betroffenen Ländern – neben Guinea noch die beiden Nachbarstaaten Sierra Leone und Liberia – der ursprüngliche Übertragungsweg blockiert worden, sagte die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti.

Ende der Übertragung des Ebola-Virus'

In Guinea war im November der letzte Ebola-Patient nach Hause entlassen worden. Wenn danach 42 Tage lang keine Neuinfektion auftreten, kann die WHO ein Land offiziell für ebolafrei erklären. Nun gilt in Guinea eine 90-tägige Phase erhöhter Überwachung.

"Die WHO erklärt das Ende der Übertragung des Ebola-Virus' in der Republik Guinea", teilte die UN-Organisation am Dienstag mit. Die letzte bekannte Ebola-Patientin war ein neugeborenes Baby, das mit dem Virus zur Welt kam. Es war am 16. November für geheilt erklärt worden.

Guinea feiert Ende der Ebola-Epidemie

Am Mittwoch soll in Guineas Hauptstadt Conakry eine offizielle Feier zum Ende der Epidemie stattfinden, zu der neben Staatschef Alpha Condé und Vertretern von Hilfsorganisationen und unterstützenden Ländern auch afrikanische Musikgrößen erwartet werden.

Trotz der Hoffnung auf eine Rückkehr zur Normalität in Guinea mahnen Experten zur Vorsicht, da festgestellt wurde, dass das Virus in Körperflüssigkeiten der Überlebenden weit länger überleben kann als ursprünglich vermutet. 

Ebola wütete auch in Sierra Leone und Liberia

Sierra Leone wurde am 7. November für ebolafrei erklärt, Liberia bereits zwei Mal. Hier läuft nach neuen Krankheitsfällen derzeit ein dritter Countdown.

Die Krankheit, die sich über Körperflüssigkeiten wie Blut oder Speichel überträgt, hatte die drei Länder schwer getroffen. Seit dem Ausbruch vor zwei Jahren hat sie weltweit mehr als 11.300 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 2500 der Todesfälle wurden in Guinea registriert.

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