Sie sind hier: Home > Politik >

Esa-Satellit Sentinel-3A soll Daten über Meere liefern

Europäisches Erdbeobachtungsprogramm "Copernicus"  

Umwelt-Satellit Sentinel-3A soll Daten über Meere liefern

17.02.2016, 15:21 Uhr | dpa

Esa-Satellit Sentinel-3A soll Daten über Meere liefern. Sentinel-3: Der Umwelt-Satellit des europäischen Erdbeobachtungsprogramms "Copernicus" soll die Ozeane in den Blick nehmen. (Quelle: dpa/ESA/ATG medialab)

Sentinel-3: Der Umwelt-Satellit des europäischen Erdbeobachtungsprogramms "Copernicus" soll die Ozeane in den Blick nehmen. (Quelle: ESA/ATG medialab/dpa)

Ab Dienstag wird ein neuer Umwelt-Satellit die Ozeane in den Blick nehmen. Mit Sentinel-3A überwacht das europäische Erdbeobachtungsprogramm "Copernicus" das Fließen der Meeresströme und der Anstieg der Meeresspiegel

"Wir können die Verschmutzung der Ozeane messen, auch die Chlorophyllverteilung", sagte Volker Liebig, Esa-Direktor für Erdbeobachtungsprogramme. Der Start von Sentinel 3A, dessen Name "Wächter" bedeutet, ist für diesen Dienstag (18.57 Uhr MEZ) mit einer Rockot-Trägerrakete vom Kosmodrom Plessezk in Nordrussland aus geplant.

Satelliten-Daten auch für Fischer interessant

Eine der Hauptaufgaben: Sentinel 3-A soll regelmäßig und global die Ozeane im Blick haben und die Temperatur der Meeresoberfläche messen. "An diesen Daten sind auch Fischer interessiert", sagte Liebig vor dem Start. Fische halten sich eher in kalten, nährstoffreichen Gewässern auf.

Der Satellit soll seine Umlaufbahn in rund 800 Kilometer Entfernung erreichen. "Die Höhe ist für die Erdbeobachtung ideal", sage Paolo Ferri, Chef des Esa-Flugbetriebs. "Die Daten sind auch hilfreich für die Wasserqualität und Umweltverschmutzung." Die Informationen sollen die Erde in maximal 45 Minuten erreichen. "Die Daten sind nach drei Stunden beim Nutzer", sagte Liebig.

Sentinel-3A ist der dritte "Copernicus"-Satellit

Sentinel-3A hat fünf Instrumente dabei. Er ist der dritte "Wächter" dieser Reihe, nach Sentinel-1A und -2A. Die Lebensdauer der Satelliten ist auf sieben Jahre ausgelegt. Dieses Jahr sind weitere "Wächter"-Satelliten geplant. 2017 soll dann ein zweiter baugleicher Sentinel-3B ins All geschickt werden, dieses Mal vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana mit einer Vega-Rakete.  Die Vorhersage- und Klimadaten aus dem "Copernicus"-Programm nutzen hauptsächlich Politiker, Unternehmer, Wissenschaftler und die Landwirtschaft.

Der erste Sentinel-Satellit des ehrgeizigen Weltraumprogramms "Copernicus" hob im April 2014 ab. Im Esa-Kontrollzentrum Esoc in Darmstadt, von wo aus Satelliten gesteuert werden, hatten Experten wie Politiker zum Start von Sentinel-1A von einer "neuen Ära" und einem "Quantensprung" in der Erdbeobachtung gesprochen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Dschungel-Look: exotisches Flair für Ihre 4 Wände
jetzt auf otto.de
Anzeige
Was Ihr Partner für die Bau- finanzierung können muss
Kostenlose Beratung bei Interhyp
myToysbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal