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Mann richtet Blutbad in Café in Serbien an - aus Eifersucht

In Café um sich geschossen  

Serbe richtet Blutbad aus Eifersucht an

02.07.2016, 13:53 Uhr | dpa, AP

Mann richtet Blutbad in Café in Serbien an - aus Eifersucht. Die Kneipe in Serbien am Morgen nach der Tat. (Quelle: Reuters)

Die Kneipe in Serbien am Morgen nach der Tat. (Quelle: Reuters)

Offenbar aus Eifersucht hat ein 38-Jähriger in Serbien ein wahres Blutbad angerichtet. In einem Café erschoss er fünf Menschen, darunter seine Frau, und verletzte 22 weitere.

Der mutmaßliche Täter stürmte den Angaben zufolge kurz nach Mitternacht in ein Café in der Nähe der nordserbischen Stadt Zrenjanin. Dort erschoss er zunächst allem Anschein nach gezielt seine Ehefrau und deren Begleiterin, bevor er dann scheinbar wahllos auf andere Kneipenbesucher feuerte.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sollen Beziehungsprobleme das Motiv gewesen sei. Der Mann habe die Waffe illegal besessen.

Die Tat ereignete sich in dem Dorf Zitiste bei Zrenjanin, rund 100 Autokilometer nördlich der Hauptstadt Belgrad. Augenzeugen berichteten dem Staatsfernsehen, dass der Mann zunächst in das gut gefüllte Lokal gekommen sei und dort seine Frau zusammen mit Freunden gesehen habe. Dann sei er nach Hause gegangen und schließlich mit der Waffe zurückgekommen.

Mutige Gäste

Einige mutige Gäste sollen schließlich versucht haben, dem Mann die Waffe aus den Händen zu reißen, als der fliehen wollte. Die Polizei sei schnell gekommen und habe den Verdächtigen festgenommen.

Der serbische Innenminister Nebojsa Stefanovic sagte, die Tat habe sich völlig unerwartet ereignet. Die Menschen hätten erzählt, der Täter sei eigentlich vollkommen normal und ruhig gewesen.

Diskussion um alte Waffen

Der Minister nahm die Tat zum Anlass an die Bevölkerung zu appellieren, illegale Waffen abzugeben. Viele Menschen haben noch Waffen aus der Zeit der Balkankriege in den 90er-Jahren.

Im vergangenen Jahr hatte ein Mann mit einem Jagdgewehr im Norden Serbiens sechs Menschen getötet. Noch zwei weitere Jahre davor hatte ein Veteran aus dem Balkankrieg bei einem Amoklauf 13 Menschen in einem serbischen Dorf erschossen. Beide Tragödien hatten eine Debatte über die Waffen aus Kriegszeiten ausgelöst.


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