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Donald Trump: Hillary Clinton riskiert dritten Weltkrieg

Republikaner wenden sich ab  

Trump: Hillary Clinton riskiert dritten Weltkrieg

26.10.2016, 10:14 Uhr | rtr, dpa

Donald Trump: Hillary Clinton riskiert dritten Weltkrieg. Teilt gerne aus: Donald Trump. (Quelle: Reuters)

Teilt gerne aus: Donald Trump. (Quelle: Reuters)

Während der republikanische Kandidat Donald Trump im Präsidentschaftswahlkampf in den USA immer größere verbale Geschütze gegen seine Konkurrentin Hillary Clinton auffährt, wenden sich immer mehr namhafte Republikaner von Trump ab: zuletzt der ehemalige Außenminister Colin Powell.

Trump warf seiner Konkurrentin vor, mit ihrer Syrien-Politik den Weltfrieden zu gefährden. "Wir enden im dritten Weltkrieg über Syrien, wenn wir Hillary Clinton folgen", sagte Trump in einem Interview. Clinton hatte sich für die Einrichtung von Flugverbotszonen und sicheren Bereichen zum Schutz der Zivilbevölkerung in Syrien stark gemacht. Einige Analysten warnen jedoch: Diese Gebiete abzusichern, könnte zu einer direkten Konfrontation mit Russland führen.

"Du kämpfst dann nicht mehr gegen Syrien, du kämpfst gegen Syrien, Russland und den Iran, okay?! Russland ist eine Atommacht, aber eine, in der die Bomben funktionieren, anders als in anderen Ländern, die nur reden", gab sich Trump als profunder Kenner der Verhältnisse in anderen Staaten zu erkennen.

Der umstrittene Kandidat sprach sich dafür aus, dem Kampf gegen die Extremistenmiliz Islamischer Staat Vorrang vor allen anderen Zielen in der Außenpolitik einzuräumen. Auch die Entmachtung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad - seit langem ein vorrangiges Ziel der US-amerikanischen Außenpolitik - sei nicht die wichtigste Priorität. "Assad ist zweitrangig für mich, hinter dem IS. Wir sollten uns auf den IS konzentrieren, nicht auf Syrien."

"Er beleidigt Amerika fast jeden Tag"

Der frühere US-Außenminister unter George W. Bush wird bei der Präsidentenwahl am 8. November für die Demokratin Hillary Clinton stimmen. Der Kandidat seiner eigenen Partei, Donald Trump, sei nicht für das Präsidentenamt geeignet, findet Colin Powell: "Er beleidigt Amerika fast jeden Tag."

Powell ist einer von vielen Republikanern, die sich inzwischen gegen Trump aussprechen. Auch George W. Bush und sein Vater, Ex-Präsident George Bush, unterstützen Trump nicht. Powells republikanische Amtsnachfolgerin Condoleezza Rice hatte sogar Trumps Rückzug von der Kandidatur gefordert.


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