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Uni Münster formuliert ethisches Leitbild für Tierversuche

Tiere  

Uni Münster formuliert ethisches Leitbild für Tierversuche

24.11.2017, 17:39 Uhr | dpa

Uni Münster formuliert ethisches Leitbild für Tierversuche. Maus auf einer Hand

Die Uni Münster hat ein ethisches Leitbild für Tierversuche veröffentlicht. Foto: Friso Gentsch (Quelle: dpa)

Die Uni Münster hat nach einem fast fünfjährigen Diskussionsprozess ein ethisches Leitbild für den Umgang mit Tieren in der Wissenschaft verabschiedet. Zusätzlich zu den Vorgaben aus dem Tierschutzgesetz will die Uni damit Mitarbeiter und Forscher für das umstrittene Thema Tierversuche sensibilisieren. Das neue Leitbild kommt rund ein halbes Jahr nach dem Fund illegaler Tierbestände, steht damit aber in keinem Zusammenhang, wie die Uni betont.

Das im Oktober einstimmig vom Senat verabschiedete Papier wurde am Freitag von einer Koordinierungskommission vorgestellt. Zu dieser Gruppe zählen sowohl Naturwissenschaftler, Mediziner, Tierschutzbeauftragte, der Leiter des Zentrums für Bioethik und Studentenvertreter. Das Leitbild soll auch Forschern den Rücken stärken, die sich bewusst für einen Tierversuch entschieden haben.

Roman Kolar, Leiter der Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes, bezeichnete Teile des neuen Leitbilds als revolutionär. "Aber vor allem der Grundsatz, dass bei zu erwartendem schweren Tierleid auf einen Erkenntnisgewinn aus ethischen Gründen verzichtet werden muss, ist eine Aussage, die ich von deutschen Wissenschaftsorganisationen und –einrichtungen so noch nie gehört habe", sagte Kolar der dpa.

Die Uni Münster will in Zukunft auch transparenter mit dem Thema Tierversuche umgehen und die Öffentlichkeit informieren. Auch sollen Uni-Mitarbeiter ermuntert werden, Missstände auch anonym als sogenannte Whistleblower zu melden.

Im Sommer waren an der Uni Münster illegal gehaltene Labormäuse entdeckt worden. Mitarbeiter der Universität sollen die Tiere für die Forschung gequält haben. Die strafrechtlichen Ermittlungen der Behörden zu dem Fall sind noch nicht abgeschlossen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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