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Studie: Leichte Abnahme kriegerischer Konflikte in 2017

Konflikte  

Studie: Leichte Abnahme kriegerischer Konflikte in 2017

18.12.2017, 15:59 Uhr | dpa

Die Zahl der Kriege und bewaffneten Konflikte ist laut einer Studie in diesem Jahr leicht gesunken. Weltweit habe es 31 derartige Auseinandersetzungen gegeben - eine weniger als im Vorjahr, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Untersuchung der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) der Universität Hamburg. Zwar seien in diesem Jahr in der Demokratischen Republik Kongo sowie in Myanmar zwei neue Kriege ausgebrochen, dafür seien drei bewaffnete Konflikte in Burundi und Mosambik (Afrika) sowie im indischen Bundesstaat Assam beendet worden. Die meisten Todesopfer gab es laut Studie 2017 erneut in Syrien.

Der Untersuchung zufolge hat sich die gewaltsame Auseinandersetzung in der Demokratischen Republik Kongo zum Krieg entwickelt. Außerdem eskalierte laut AKUF - nach Jahren der einseitigen Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya - die Situation in Myanmar, so dass nun ein Krieg zwischen Rohingya-Rebellen und der Armee Myanmars geführt wird. Die meisten Konflikte (12) tobten im Vorderen und Mittleren Orient, gefolgt von Afrika (9) und Asien (8). In Lateinamerika und in Europa gebe es in Kolumbien und der Ukraine jeweils einen Krieg.

Die Forscher hoben in ihrer Studie auch hervor, dass in Kolumbien der Friedensprozess zwischen der Guerillaorganisation Farc und der Regierung fortgesetzt werde. Durch den 2016 geschlossenen Waffenstillstand in der seit 1964 währenden Auseinandersetzung hätten sich die Chancen auf ein dauerhaftes Ende des längsten Krieges in Lateinamerika verbessert.

Damit ein bewaffneter Konflikt von der AKUF als Krieg gewertet wird, müssen bestimmte Kriterien wie die Beteiligung regulärer Streitkräfte von Regierungen erfüllt sein. In der Regel werde ein Konflikt beispielsweise nicht als Krieg gewertet, wenn Kampfhandlungen nicht kontinuierlich genug registriert würden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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