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Keine Zukunft für Rotorblatthersteller Carbon Rotec

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Keine Zukunft für Rotorblatthersteller Carbon Rotec

20.12.2017, 17:18 Uhr | dpa

Keine Zukunft für Rotorblatthersteller Carbon Rotec. Unternehmen Carbon Rotec

Rotorblätter des Unternehmens Carbon-Rotec. Foto: Ingo Wagner/Archiv (Quelle: dpa)

Für den insolventen Rotorblatthersteller Carbon Rotec aus Lemwerder (Landkreis Wesermarsch) gibt es keinen Investor. Die rund 420 Beschäftigten verlieren Ende des Jahres ihre Arbeitsstelle, wie Holger Voskuhl, Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters am Mittwoch sagte. Ihm zufolge werden die Mitarbeiter zum 1. Januar freigestellt. "Nach Verhandlungen über einen Interessensausgleich und Sozialplan mit dem Betriebsrat müssen dann die Kündigungen ausgesprochen werden", sagte Voskuhl.

Carbon Rotec produzierte Rotorblätter für Windenergieanlagen. Nachdem der größte Kunde die Zusammenarbeit beendet hatte, stellte die Firma im Oktober einen Insolvenzantrag. Seitdem bangten die Mitarbeiter um ihre Jobs. Bis Ende Dezember erhalten sie Insolvenzgeld und arbeiten bestehende Aufträge ab. Der vorläufige Insolvenzverwalter, Christopher Seagon, führte den Geschäftsbetrieb weiter. Dem Sprecher zufolge versuchte er einen Investor zu finden und sprach dafür mehr als 300 mögliche Interessenten aus dem In- und Ausland an - ohne Erfolg, wie nun bekannt wurde.

"Der gesamten Windkraftbranche geht es nicht gut. Kein möglicher Erwerber sah sich in der Lage, Carbon Rotec mit neuen Aufträgen zu versorgen und weiter zu führen", sagte Seagon. In den kommenden Monaten sollen vorhandene Werte des insolventen Unternehmens bestmöglich verkauft werden, um den Schaden für alle Gläubiger - allen voran auch den der Beschäftigten - möglichst gering zu halten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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