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Angriff auf Ehepaar: Jugendlicher muss Cottbus verlassen

Kriminalität  

Angriff auf Ehepaar: Jugendlicher muss Cottbus verlassen

16.01.2018, 18:48 Uhr | dpa

Angriff auf Ehepaar: Jugendlicher muss Cottbus verlassen. Polizei

Ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht auf dem Dach. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv (Quelle: dpa)

Der Messer-Angriff auf ein Ehepaar in Cottbus hat für einen der drei beteiligten jugendlichen Flüchtlinge Konsequenzen. Nach Beratungen von Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) mit den zuständigen städtischen Dienstellen und der Polizei sei festgelegt worden, dass der Jugendliche und sein Vater aus Cottbus und dem Spree-Neiße-Kreis wegziehen müssten, sagte Stadtsprecher Jan Gloßmann am Dienstag. Dazu werde die Ausländerbehörde eine sogenannte negative Wohnsitzauflage erteilen.

Die beiden anderen Jugendlichen würden in so genannten Gefährderansprachen ermahnt und auf mögliche Konsequenzen bei weiteren Rechtsbrüchen hingewiesen. Außerdem sollen in der Stadt die gemeinsamen Streifen von Polizei und Ordnungsamt verstärkt werden. "Die Sicherheit und der soziale Frieden müssen in der Stadt gewährleistet sein", betonte Gloßmann.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sprach nach dem Angriff der Flüchtlinge auf das Ehepaar und der Attacke von mehreren Unbekannten auf Bewohner einer Cottbuser Flüchtlingsunterkunft vor einer Woche von besorgniserregenden Vorfällen. "Wir werden dringend da die Polizeipräsenz weiter erhöhen, und wir werden Sorge dafür tragen, dass sich die Menschen in dieser Stadt weiter sicher fühlen können", sagte Woidke dem RBB.

Die Syrer im Alter von 14, 15 und 17 Jahren hatten nach Angaben der Polizei am Freitag vor einem Cottbuser Einkaufszentrum ein Ehepaar angegriffen. Die Jugendlichen hätten am Eingang den Vortritt verlangt und gefordert, die 43-jährige Frau solle ihnen Respekt bezeugen. Als sie dies ablehnte, hätten die Jugendlichen den Ehemann angegriffen. Einer der Täter habe ein Messer gezogen.

Daraufhin griff ein Passant beherzt ein und half dem 51-Jährigen. Alarmierte Wachmänner konnten die Flüchtlinge bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Der 14-Jährige ist der Polizei wegen anderer Vorfälle bereits als gewalttätig bekannt. Gloßmann wollte sich nicht dazu äußern, welcher Jugendliche die Region nun verlassen muss.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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