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Elternschaft fordert Strukturausgleich zwischen Bistümern

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Kirche  

Elternschaft fordert Strukturausgleich zwischen Bistümern

24.01.2018, 11:29 Uhr | dpa

Elternschaft fordert Strukturausgleich zwischen Bistümern. Marie-Theres Kastner

Die Bundesvorsitzende der Katholischen Elternschaft, Marie-Theres Kastner. Foto: KED/Archiv (Quelle: dpa)

Nach der Ankündigung von Schulschließungen im Erzbistum Hamburg hat die Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) einen Strukturausgleich zwischen Bistümern gefordert. "Angesichts bundesweit üppig sprudelnder Einnahmen aus der Kirchensteuer mahnen wir dringend die Solidarität der reichen, volkskirchlich geprägten Diözesen mit den finanziell schlechter gestellten Diaspora-Diözesen im Norden und Osten der Republik an", sagte Marie-Theres Kastner, die Bundesvorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED). Schule und Bildung seien keine Frage von Wirtschaftlichkeit und entzögen sich letztendlich den Beurteilungskriterien einer Unternehmensberatung wie Ernst & Young.

Die katholische Kirche hatte vor wenigen Tagen bekanntgegeben, dass aufgrund der hohen Schulden des Erzbistums Hamburg 8 von insgesamt 21 katholischen Schulen geschlossen werden sollen. Betroffen sind drei Schulen im einkommensschwachen Stadtteil Harburg, zwei Schulen in Altona, zwei Schulen in Barmbek und eine Schule in St. Georg; insgesamt rund 2700 Schüler.

Eltern und Schüler sind über diese Pläne entsetzt und protestierten mit Mahnwachen vor dem Mariendom und den betroffenen Schulen. Die Gesamtschülervertretung aller katholischen Schulen in Hamburg forderte die Weiterführung der Schulen, "ohne die Wirtschaftlichkeit unter Betracht zu ziehen". Außerdem forderten sie ebenfalls die Einrichtung eines Risikostrukturausgleichs zwischen den einzelnen Bistümern, "damit die katholische Bildung unabhängig vom Standort gewährleistet werden kann".

Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) hatte die Entscheidung des Erzbistums bedauert. Zugleich beruhigte er die Eltern. Hamburgs staatliche Schulen würden in den kommenden Anmelderunden die zusätzlich zu erwartenden Kinder aufnehmen.

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