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Gut 340 000 Anfragen an grenzüberschreitende Polizeistelle

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Gut 340 000 Anfragen an grenzüberschreitende Polizeistelle

28.01.2018, 09:48 Uhr | dpa

Gut 340 000 Anfragen an grenzüberschreitende Polizeistelle. Thomas Kiefer (l)

Thomas Kiefer (l) und sein Kollege aus Luxemburg, Roland Weber. Foto: Harald Tittel/Archiv (Quelle: dpa)

Das Zentrum für grenzüberschreitende Polizeiarbeit in Luxemburg hat seit seiner Gründung vor 15 Jahren gut 340 000 Anfragen bearbeitet. Insgesamt 40 Mitarbeiter aus Deutschland, Luxemburg, Frankreich und Belgien arbeiten hier gemeinsam an der Aufklärung von Straftaten in der Großregion. "Wir haben schon dazu beigetragen, dass etliche Täter identifiziert werden konnten", sagt der Deutsche Koordinator des Gemeinsamen Zentrums für Polizei- und Zollzusammenarbeit, Thomas Kiefer. Im Zentrum laufen Informationen von elf Behörden aus den vier Ländern zusammen, die bei einem Verbrechen ruckzuck abgefragt und kombiniert werden können.

Häufig könnten auch Taten grenzüberschreitend zugeordnet werden, berichtet der Luxemburgische Koordinator, Roland Weber. "Wir stellen fest, dass sich Täter sehr schnell über die Grenze bewegen", sagt er. "Wir fügen Puzzlesteile zusammen, was sonst grenzüberschreitend kaum möglich wäre. Und das hilft Ermittlern dann bei der Arbeit."

Das Zentrum, das nahe dem Luxemburger Flughafen Findel liegt, war am 25. Februar 2003 von den Regierungen von Deutschland, Belgien und Luxemburg gegründet worden. Zuvor (2001) hatte es bereits ein Abkommen zwischen Luxemburg und Frankreich gegeben. "Ab 2003 waren alle vier Nationen unter einem Dach", sagt Weber. Das Zentrum in Luxemburg ist nach Angaben des saarländischen Bundespolizisten Kiefer das einzige, in dem vier Nationen vertraglich zusammenarbeiten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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