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Stadtwerke gehen gegen Besitzer der Wollepark-Häuser vor

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Stadtwerke gehen gegen Besitzer der Wollepark-Häuser vor

29.01.2018, 07:49 Uhr | dpa

Stadtwerke gehen gegen Besitzer der Wollepark-Häuser vor. Wollepark Delmenhorst

Bewohner und Helfer stehen in Delmenhorst im Viertel Wollepark. Foto: Carmen Jaspersen/Archiv (Quelle: dpa)

Viele Wohnungseigentümer der beiden verriegelten Häuser im Delmenhorster Brennpunktviertel Wollepark haben ihre Schulden bei den Stadtwerken noch immer nicht beglichen. "Rund 100 000 Euro fehlen noch", sagte die Sprecherin der Stadtwerkegruppe Britta Fengler.

Wegen nicht bezahlter Wasser- und Gas-Rechnungen von rund 130 000 Euro hatten die Stadtwerke den Bewohnern der heruntergekommenen Hochhäuser Ende April 2017 das Gas abgedreht. Mitte Mai folgte eine Wassersperre. Die Stadt erklärte die Häuser in der Folge wegen großer Mängel für unbewohnbar. Anfang November wurden die Gebäude mit insgesamt 80 Wohnungen abgeriegelt. Die Zukunft der Häuser ist seitdem unklar.

In Zivilprozesse bekamen die Stadtwerke inzwischen einen Teil des ausstehenden Geldes zugesprochen. Ob und wann das Geld überwiesen wird, ist nach Angaben der Sprecherin aber unklar. "Manche gehen in Berufung", sagte sie. Dass alle Außenstände bezahlt werden, sei unwahrscheinlich. "Es sind ein paar dabei, die insolvent sind. Wir schätzen, dass wir rund 50 000 Euro nicht wieder bekommen werden." Einige Eigentümer seien auch nicht erreichbar.

Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass sie sich nicht mit einem wirtschaftlich vernünftigen Aufwand sanieren lassen. Sie würde sie gerne kaufen, abreißen und das Gebiet neu planen, wie Sprecher Timo Frers sagte. Die Eigentümer haben einem Verkauf allerdings nicht zugestimmt. Nach Angaben des Verwalters Matthias Volkmer wollen sie die Gebäude sanieren lassen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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