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VW-Aufsichtsrat Althusmann: Tierversuche nicht vertuschen

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VW-Aufsichtsrat Althusmann: Tierversuche nicht vertuschen

29.01.2018, 10:48 Uhr | dpa

VW-Aufsichtsrat Althusmann: Tierversuche nicht vertuschen. Bernd Althusmann

Bernd Althusmann (CDU) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Holger Hollemann/Archiv (Quelle: dpa)

Der niedersächsische Wirtschaftsminister und VW-Aufsichtsrat Bernd Althusmann hat nach den Tierversuchen beim Test von Dieselabgasen vor Vertuschung gewarnt. "Die Verantwortlichen für diese Versuche verschiedener Autobauer werden sich jetzt ihrer Verantwortung stellen müssen", forderte der CDU-Politiker. "Hier darf es kein Vertuschen oder Verharmlosen geben. Ich rate dringend dazu, hier alles auf den Tisch zu legen." Es seien ethische Grenzen überschritten worden, was weder entschuldbar noch nachvollziehbar sei. Solche Versuche seien "dumm und töricht", den Diesel-Skandal womöglich verharmlosen zu wollen, sei dreist.

Volkswagen hatte sich am Wochenende für die Versuche in den USA entschuldigt, bei denen Affen gezielt Schadstoffen ausgesetzt worden waren. Diese Tests waren Teil einer Studie, die beweisen sollte, dass die Diesel-Schadstoffbelastung dank moderner Abgasreinigung erheblich abgenommen hat. Deshalb hatte die EUGT ("Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor") - eine von VW, Daimler und BMW finanzierte Lobby-Initiative - sie beim US-amerikanischen Lovelace Respiratory Research Institute in Auftrag gegeben. Federführend war laut Studienleiter dabei VW.

Das Land Niedersachsen ist VW-Großaktionär. Es hatte schon am Samstag mitgeteilt, seine Vertreter im Kontrollgremium verlangten eine vollständige Aufklärung der Geschehnisse von 2014, von denen sie aus den Medien erfahren hätten. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) will um 10.30 Uhr zu den Berichten über die Versuche Stellung nehmen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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