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EnBW treibt Ausbauplanung für Wasserkraft voran

Energie  

EnBW treibt Ausbauplanung für Wasserkraft voran

31.01.2018, 17:59 Uhr | dpa

EnBW treibt Ausbauplanung für Wasserkraft voran. Das Logo des Energiekonzerns EnBW

Das Logo des Energiekonzerns EnBW. Foto: Christoph Schmidt/Archiv (Quelle: dpa)

Der Energiekonzern EnBW ist mit seinen Plänen zum Ausbau der Wasserkraft im Nordschwarzwald einen Schritt vorangekommen. Das Unternehmen reichte nach eigenen Angaben vom Mittwoch den Zulassungsantrag für eine neue Unterstufe des Rudolf-Fettweiß-Werks in Forbach (Kreis Rastatt) beim Regierungspräsidium Karlsruhe ein. Geplant sei ein neuer unterirdischer Kavernenspeicher. Außerdem werde die gesamte Kraftwerkstechnik in einer Kaverne (Höhle) im Berg untergebracht. Damit könne die Anlage, die heute hauptsächlich als Laufwasser- und Speicherkraftwerk arbeitet, auch als reines Pumpspeicherkraftwerk genutzt werden.

Die abschließende Investitionsentscheidung will EnBW aber erst treffen, wenn der Planfeststellungsbeschluss vorliegt und die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen noch einmal geprüft sind. Der Ausbau solle etwa 130 Millionen Euro kosten, sagte ein Sprecher. Eine ursprünglich geplanter größerer Ausbau mit einem neuen Oberbecken wird nach EnBw-Anlagen zunächst nicht realisiert.

Pumpspeicherkraftwerke sind für den Ausbau der erneuerbaren Energien wichtig. Mit Hilfe von überschüssigen Wind- oder Sonnenstrom kann Wasser vom unteren in das obere Becken gepumpt werden. Wenn Sonne und Wind nicht ausreichend Strom liefern, treibt das Wasser die Turbinen des Kraftwerks an.

Aktuell hat das 100 Jahre alte und aus vier Einzelkraftwerken bestehende Rudolf-Fettweis-Werk eine Gesamtleistung von rund 68 Megawatt und kann rund 30 000 Haushalte mit Strom versorgen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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