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Hertha gegen Mainz: "Drei Auswärtspunkte vergolden"

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Fußball  

Hertha gegen Mainz: "Drei Auswärtspunkte vergolden"

15.02.2018, 15:39 Uhr | dpa

Fußball-Bundesligist Hertha BSC steht am Freitagabend (20.30 Uhr) vor einem richtungsweisenden Spiel. Gelingt den Berlinern nach dem 2:0-Sieg in Leverkusen gegen den FSV Mainz 05 der nächste Erfolg, können sie näher an die Europapokal-Startplätze heranrücken. Zudem könnte die Hertha den Abstand auf den Abstiegs-Relegationsplatz, auf dem Gegner Mainz steht, auf 13 Punkte ausbauen.

Manager Michael Preetz möchte indes erst das nächste "Dreispiele-Paket" abwarten, bevor vom internationalen Geschäft gesprochen wird. Es gehe darum, "die drei Auswärtspunkte aus Leverkusen zu vergolden", sagte Preetz und fügte hinzu: "Mit einem Sieg könnten wir mit mehr Ruhe in die nächsten beiden knackigen Auswärtsspiele gehen." Auf die Partie bei Rekordmeister FC Bayern München am 24. Februar folgt eine Woche später die Reise zum FC Schalke 04.

Die Mainzer kommen als zweitschwächstes Auswärtsteam der Liga ohne Sieg und mit nur vier Punkten ins Olympiastadion. Und zusammen mit Schlusslicht 1. FC Köln stellen die 05er mit 41 Gegentreffern die schwächste Abwehr. Trainer Pal Dardai erwartet ein "richtiges Kampfspiel", das er "unbedingt gewinnen" wolle. Die Heimbilanz gegen Mainz sieht ordentlich aus. Von den insgesamt 15 Partien gewannen die Blau-Weißen acht und kassierten nur zwei Niederlagen.

Unterdessen hat sich die Personallage bei den Berlinern entspannt. Die zuletzt angeschlagenen Davie Selke und Jordan Torunarigha stehen am Freitag wieder zur Verfügung. Anfang der Woche mussten der Stürmer und der Verteidiger noch pausieren. Angreifer Selke fehlte wegen einer Erkältung, und Innenverteidiger Torunarigha zog sich in Leverkusen eine Beckenprellung zu. Am Donnerstag hätten beide "voll und mit Freude mittrainiert", informierte Dardai: "Beide können spielen, aber ob sie auch spielen, weiß ich noch nicht."

Für Selke könnte im Angriff mal wieder Vedad Ibisevic von Beginn an stürmen. Youngster Torunarigha könnte wie in Leverkusen wieder zusammen mit Niklas Stark die Innenverteidigung bilden. Karim Rekik hingegen fällt weiter aus. Der niederländische Abwehrspieler konnte in dieser Woche wegen muskulärer Probleme nur individuell trainieren.

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