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Beratungsstellen klagen über Wohnungsmarkt für Obdachlose

Obdachlosigkeit  

Beratungsstellen klagen über Wohnungsmarkt für Obdachlose

24.02.2018, 10:48 Uhr | dpa

Beratungsstellen klagen über Wohnungsmarkt für Obdachlose. Obdachloser sitzt in einer Fußgängerzone

Ein Obdachloser sitzt in einer Fußgängerzone. Foto: Ina Fassbender/Archiv (Quelle: dpa)

Zu viel Konkurrenz und zu wenig sozialer Wohnungsbau: Die Beratungsstellen für Obdachlose in Nordrhein-Westfalen finden kaum noch vermittelbare Wohnungen. Für Obdachlose sei es beinahe unmöglich und nur bei glücklichen Zufällen realistisch, einfache Wohnungen zu finden, sagte ein Sprecher der Beratungsstelle Vringstreff in Köln.

Als Hauptgründe für die Situation sehen die Beratungsstellen den Mangel an Sozialbauten und die hohe Nachfrage nach Wohnungen in Stadtgebieten. Konkrete Lösungen gebe es bislang keine. Die Beratungsstellen empfehlen, Wohngemeinschaften zu gründen oder sich bei der Wohnungssuche auf kleinere Vororte zu konzentrieren.

Die Zahl der wohnungslosen Menschen steigt in Nordrhein-Westfalen seit Jahren kontinuierlich. Seit 2011 erhöhte sich die Zahl der gemeldeten Wohnungslosen in NRW nach Angaben des Sozialministeriums um fast 60 Prozent auf über 25 000.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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