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Eishockey-Helden: Wie WM 1954 oder Beckers Wimbledon-Sieg

Olympia  

Eishockey-Helden: Wie WM 1954 oder Beckers Wimbledon-Sieg

27.02.2018, 13:59 Uhr | dpa

Eishockey-Helden: Wie WM 1954 oder Beckers Wimbledon-Sieg. Ingolstadts Geschäftsführer Claus Gröbner

Ingolstadts Geschäftsführer Claus Gröbner. Foto: Daniel Karmann/Archiv (Quelle: dpa)

Nach überschwänglichen Feiern steht für Bayerns Eishockey-Helden schnell wieder der Liga-Alltag an. Schon an diesem Mittwoch geht es in der Deutschen Eishockey-Liga weiter, einige Silbermedaillengewinner dürfen nach dem olympischen Winterspiel-Märchen wenigstens noch ein paar Tage durchschnaufen. "Wer denkt, die Spieler werden nach den Olympischen Spielen mit halber Kraft antreten, irrt. Außer bei den verletzten Spielern, die das Turnier leider auch gefordert hat, werden die Spieler mit einem Energieschub in die Liga zurückkehren. Ein solcher Erfolg kann ungeahnte Kräfte freisetzen", sagte Claus Gröbner, Geschäftsführer des ERC Ingolstadt.

Gröbner hob noch einmal die Bedeutung des Auftritts der Fast-Olympiasieger hervor. "Die Silbermedaille für die deutsche Eishockeynationalmannschaft ist eine der größten Sensationen der deutschen Sportgeschichte und sogar vergleichbar mit der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 und Boris Beckers Wimbledon-Sieg", sagte der Ingolstädter Geschäftsführer. "Die Nationalspieler werden als Helden wahrgenommen. Genau das braucht unser Sport." Gerade in Bayern, wo Eishockey im bundesweiten Vergleich besonders populär ist.

Die Mannschaft um Silbermedaillengewinner und Ersatzkeeper Timo Pielmeier erwartet am Mittwoch (19.30 Uhr) die Krefeld Pinguine. Für den Schlussmann stand am Dienstag eine Ehrung im Rathaus an.

Feierlich empfangen wurden auch die anderen Eishockey-Profis aus dem Freistaat. Leo Pföderl, Patrick Reimer und Yasin Ehliz von den Thomas Sabo Ice Tigers freuten sich über die Fans am Nürnberger Flughafen. Die größte Nationalmannschaftsdelegation landete am Montagabend in München. "Ein schönes Gefühl, eine schöne Wertschätzung. Ich glaube, Deutschland ist genauso stolz wie wir", sagte EHC-Torhüter Danny aus den Birken, im Hintergrund erklang Blasmusik.

Das Wolfsburger Team um die Auswahlspieler Björn Krupp und Gerrit Fauser ist am Mittwoch gegen Schlusslicht Straubing Tigers gefordert. Die Niederbayern selbst hatten keinen Olympia-Teilnehmer. "Die Nationalmannschaft ist immer auch ein Aushängeschild ihrer Ligen und zeigt, welche Arbeit dort geleistet wird. Das Image der Clubs und der Liga wird von dem Erfolg der Nationalmannschaft profitieren", sagte der sportliche Leiter des niederbayerischen Vereins, Jason Dunham, in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Dunham erwartet nach dem erfolgreichsten Auftritt einer deutschen Eishockey-Nationalmannschaft Auftrieb für seine Sportart. "Kinder und Jugendliche werden dadurch auf die Sportart aufmerksam und entscheiden sich vielleicht dafür, selbst zu spielen", erklärte Dunham. Der Erfolg könne in allen Bereich positive Auswirkungen haben, etwa bei Zuschauerzahlen und beim Sponsoring.

Ähnlich sieht es der Meister aus München. Beim EHC Red Bull München bekommen die sieben Nationalspieler aus den Birken, Yannic Seidenberg, Daryl Boyle, Patrick Hager, Dominik Kahun, Brooks Macek, Frank Mauer bis zum Wochenende eine kleine Extrapause. "Es liegt nun an allen beteiligten Verbänden, Ligen und Clubs, die außergewöhnliche mediale Aufmerksamkeit allumfassend zu nutzen. Kinder begeistern, talentierten Jugendlichen die notwendigen Infrastrukturen bieten und Überzeugungsarbeit bei allen Medienschaffenden leisten, das sind unter anderem die großen Herausforderungen für die Zukunft", hieß es in einem Vereinsstatement vom Dienstag.

"Generell ist für die Zukunft des Eishockeys die Verknüpfung von Breiten- und Spitzensport wichtig. Mit Helden und Begeisterung bindet man Nachwuchsspieler und das ist für unsere Sportart sehr wichtig", sagte Gröbner. "Ich gehe davon aus, dass der DEB nach den erfolgreichen Spielen mehr Fördergeld seitens des Innenministeriums erhalten wird. Wir hoffen zudem, dass das Eishockey dank gestiegener Popularität künftig mehr Unterstützung erhalten wird, wenn es darum geht, die Infrastruktur zu verbessern."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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