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Protest: Baumbesetzer wollen am Flughafen ausharren

Luftverkehr  

Protest: Baumbesetzer wollen am Flughafen ausharren

28.02.2018, 14:49 Uhr | dpa

Protest: Baumbesetzer wollen am Flughafen ausharren. Baumbesetzung am Flughafen Frankfurt

Aktivisten haben ein Protest-Plakat an einen Baum gehängt. Foto: A. Arnold/Archiv (Quelle: dpa)

Trotz der Eiseskälte in den vergangenen Tagen haben mehrere Umweltaktivisten in einem Wald am Frankfurter Flughafen ausgeharrt - und sie wollen ihren Protest fortsetzen. Die Aktivisten, die von Bürgerinitiativen und der Organisation Robin Wood unterstützt werden, halten seit Anfang Januar im Treburer Wald Bäume besetzt, um den Bau eines Autobahnzubringers zum neuen Terminal 3 zu verhindern. Ab diesem Donnerstag (1. März) ist das Fällen von Bäumen wegen der beginnenden Vegetationsperiode bis Anfang Oktober gesetzlich untersagt. Dennoch wollen die Aktivisten vor Ort bleiben.

"Die Besetzung bleibt vorläufig erst einmal bestehen", sagte ein Sprecher am Mittwoch, der seinen Namen nicht nennen wollte. Wie es dann weitergehe, sei noch nicht klar. Man wolle spätestens im September wieder vor Ort sein, sagte eine Sprecherin von Robin Wood. Flughafenbetreiber Fraport will südöstlich des Airports zwischen dem Neu-Isenburger Stadtteil Zeppelinheim und Mörfelden-Walldorf sechs Hektar Wald roden, um für das neue Terminal einen Zubringer zur Autobahn 5 zu bauen. Fraport will die Bäume Anfang 2019 fällen, wie ein Sprecher sagte.

Die Bauarbeiten für das dritte Passagierterminal laufen bereits, es soll im Jahr 2023 öffnen und Platz für jährlich 14 Millionen Passagiere bieten. Schon zuvor - im Jahr 2020 - soll einer der Flugsteige in Betrieb gehen, er ist für Passagiere von Billigfluglinien geplant. Der Bauantrag liegt der Stadt Frankfurt vor, Fraport will Mitte des Jahres mit den Bauarbeiten beginnen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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