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Erneut kehrt moldauische Maschine nach Start zum Hahn zurück

Notfälle  

Erneut kehrt moldauische Maschine nach Start zum Hahn zurück

01.03.2018, 16:48 Uhr | dpa

Erneut kehrt moldauische Maschine nach Start zum Hahn zurück. Flughafen Frankfurt-Hahn

Flughafen Frankfurt-Hahn. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv (Quelle: dpa)

Erneut ist eine Frachtmaschine der moldauischen Fluggesellschaft Aerotrans Cargo kurz nach dem Start am Hunsrück-Flughafen Hahn außerplanmäßig zurückgekehrt. Laut der Website "Aviation Herald", die Zwischenfälle bei Flügen festhält, berichtete die Besatzung am Montagabend von Vibrationen. Ein Teil der Verkleidung eines Triebwerks habe sich gelöst. Das Flugzeug mit dem Ziel Baku in Aserbaidschan sei rund 80 Minuten nach dem Start wieder am Hahn gelandet. Laut der Deutschen Flugsicherung ließ die Maschine zuvor in der Luft zur Verringerung des Gewichts 30 Tonnen Kerosin ab.

Christoph Goetzmann, Mitglied der Hahn-Geschäftsführung, sagte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag: "Der Pilot hat sich entschieden zurückzufliegen. Aber er hat keinen Notfall erklärt und nichts angefordert." Es habe sich nicht um eine Notlandung gehandelt. Auf den ersten Blick könne er auf Fotos von "Aviation Herald" keine Beschädigungen erkennen. Es stehe nur eine Abdeckungsklappe offen.

Die Bürgerinitiative gegen den Nachtflughafen Hahn fragte: "Muss erst irgendein alter Jumbo einer exotischen Fluggesellschaft auf Morbach, Thalfang oder Kastellaun stürzen, ehe man auf dem Hahn zur Vernunft kommt und aufhört, für ein paar Tonnen mehr an Luftfracht Fluggesellschaften mit Uraltfluggerät zu akquirieren?" Goetzmann wies dies als "Panikmasche" zurück: Bei der moldauischen Boeing 747-400 handele es sich keineswegs um Uraltfluggerät. "Es ist schade, dass die Bürgerinitiative ihre sonst sehr saubere Arbeit hiermit diskreditiert."

Erst am 15. Februar war eine am Hahn mit dem Ziel Baku gestartete Aerotrans-Cargo-Maschine wegen eines explosionsartigen Geräuschs umgekehrt und notgelandet. Damals waren Feuerwehren im Einsatz. Laut Goetzmann wurde aber nichts Verdächtiges gefunden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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