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OLG weist Zwanzigers Schadenersatz-Forderung zurück

Fußball  

OLG weist Zwanzigers Schadenersatz-Forderung zurück

12.03.2018, 11:58 Uhr | dpa

Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger hat im Zusammenhang mit dem WM-Skandal erneut eine Niederlage vor Gericht erlitten. Das Oberlandesgericht Frankfurt bestätigte am Montag ein Urteil des Landgerichts, wonach Zwanziger keinen Schadenersatz bekommt, weil ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung gegen ihn läuft. Die Einleitung und Fortführung des Ermittlungsverfahrens stelle keine Amtspflichtverletzung dar, hieß es in einer Presseerklärung des OLG vom Montag.

Zwanziger wollte vom Land Hessen 25 000 Euro Schmerzensgeld erstreiten, weil die Staatsanwaltschaft seiner Überzeugung nach ständig Informationen aus den Steuerermittlungen gegen ihn sowie die früheren DFB-Funktionäre Wolfgang Niersbach und Horst R. Schmidt an die Medien weitergibt.

Hintergrund der Affäre rund um den Deutschen Fußball-Bund (DFB) ist die Rückzahlung der 6,7 Millionen Euro an den früheren Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus im April 2005. Der Franzose hatte Franz Beckenbauer als Chef des WM-Organisationskomitees drei Jahre zuvor zehn Millionen Schweizer Franken geliehen, die kurz darauf an eine Firma des damaligen FIFA-Funktionärs Mohamed Bin Hammam weiterflossen. 2005 zahlte der DFB das Geld über ein Konto des Weltverbandes FIFA an Louis-Dreyfus zurück und tarnte es als Kostenbeitrag zu einer WM-Gala, die später nie stattfand.

In seiner Steuererklärung machte der DFB diese 6,7 Millionen Euro als steuerlich absetzbare Betriebsausgabe geltend. Die Staatsanwaltschaft ermittelt deshalb bereits seit November 2015 gegen Zwanziger, Niersbach und Horst R. Schmidt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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