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Haberfellner ist neuer Landeshauptmann der Gebirgsschützen

Brauchtum  

Haberfellner ist neuer Landeshauptmann der Gebirgsschützen

18.03.2018, 16:59 Uhr | dpa

Martin Haberfellner ist neuer Landeshauptmann der bayerischen Gebirgsschützen. Die rund 100 Delegierten bestimmten den 65-Jährigen aus Kochel am See am Sonntag in Bad Tölz bei der Generalversammlung des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützen-Kompanien zum Nachfolger für Landeshauptmann Karl Steininger (78). Der hatte 24 Jahre an der Spitze der bayerischen Gebirgsschützen gestanden.

Haberfellner war zuvor 24 Jahre lang der stellvertretende Landeshauptmann gewesen, wie ein Sprecher sagte. Steininger wurde am Sonntag zum Ehrenlandeshauptmann ernannt.

Die Geschichte der Gebirgsschützen reicht bis ins Mittelalter zurück. An die 12 000 Mitglieder in 47 Kompanien vom Berchtesgadener bis zum Werdenfelser Land bewahren bis heute das Erbe ihrer einst für die Heimat kämpfenden Vorfahren. Jede Kompanie hat eine eigene, meist farbenfrohe Uniform. Die Gebirgsschützen sind bis heute bewaffnet. Es gibt Schützenwettbewerb; die Waffe gilt aber vor allem als Symbol der Verteidigung der Heimat.

Wichtigster Tag ist der Patronatstag am ersten Sonntag im Mai. Dann treffen sich rund 4000 Gebirgsschützen jeweils an unterschiedlichen Orten zu Ehren der Gottesmutter Maria, die Schutzpatronin der Gebirgsschützen ist. In diesem Jahr findet der Patronatstag am 6. Mai in Bichl statt.

Die Gebirgsschützen bewährten sich unter anderem bei der Verteidigung ihrer oberbayerischen Heimat gegen die Schweden 1632 bis 1648. Damals formierten sich viele Kompanien der Gebirgsschützen.

Alljährlich erinnern die Gebirgsschützen auch an die Sendlinger Mordweihnacht von 1705. Damals hatten sich mehr als 2500 Bauern und Handwerker mit dem Spruch "Lieber bairisch sterben als kaiserlich verderben" gegen die österreichischen Besatzer erhoben. Sie wurden aber verraten; im heutigen Münchner Stadtteil Sendling kam es an Weihnachten zur blutigen Schlacht. Dabei starben laut Überlieferung mehr als 1200 schlecht bewaffnete bayerische Schützen. An Weihnachten gedenken die Gebirgsschützen der Schlacht vor dem Oberländerdenkmal in Waakirchen (Landkreis Miesbach).

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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