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AfD will Nationalhymne vor Änderungen schützen

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AfD will Nationalhymne vor Änderungen schützen

19.03.2018, 10:48 Uhr | dpa

AfD will Nationalhymne vor Änderungen schützen. Schwarz-Rot-Gold

Eine Krawatte in den Farben der deutschen Flagge (Schwarz-Rot-Gold). Foto: Christian Charisius/Archiv (Quelle: dpa)

Die AfD in Nordrhein-Westfalen will die deutsche Nationalhymne vor geschlechtsneutralen Umformulierungen schützen. Dazu fordert die 13-köpfige Oppositionsfraktion die Landesregierung von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zu einer Bundesratsinitiative auf.

In einem Antrag an den Düsseldorfer Landtag formuliert sie das Ziel, "die dritte Strophe des Liedes der Deutschen von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben in ihrer historischen Überlieferung vom 26. August 1841 als die deutsche Nationalhymne zu normieren und deren Verwendung zu offiziellen Anlässen festzulegen". Am Mittwoch soll das Parlament darüber abstimmen.

Auf den Plan gerufen fühlt sich die AfD von der Gleichstellungsbeauftragten des Bundesfamilienministeriums. Die hatte angeregt, die Worte "Vaterland" und "brüderlich" gegen "Heimatland" und "couragiert" auszutauschen. Sowohl die Kanzlerin als auch der Bundespräsident haben sich bereits dagegen positioniert.

In Kanada und Österreich sind die Hymnen dagegen schon neutralisiert worden. In Österreich heißt es seit 2012: "Heimat großer Töchter und Söhne" statt "Heimat bist du großer Söhne". Auch in der kanadischen Hymne geht es neuerdings nicht mehr allein um die Söhne.

Angesichts der "Emotionalität" der Debatte sei es nun an der Zeit, die deutsche Hymne zu schützen, mahnt die AfD. "Mit diesem Akt würdigt die Legislative nicht nur den historischen Kontext der Hymne (...), sondern stellt auch explizit die gebührende Gewichtigkeit des Sinns und Zwecks der deutschen Nationalhymne fest und verankert diese in der Normenhierarchie der Bundesrepublik Deutschland."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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