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Verdi ruft zu Warnstreiks im Saarland auf

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Verdi ruft zu Warnstreiks im Saarland auf

19.03.2018, 18:19 Uhr | dpa

Verdi ruft zu Warnstreiks im Saarland auf. Warnstreik

Eine Frau nimmt an einem Warnstreik von Verdi teil. Foto: Bodo Schackow (Quelle: dpa)

Nach den bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen will Verdi mit Warnstreiks im Saarland den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die Gewerkschaft ruft ab Dienstag (20. März) Mitarbeiter von Verwaltungen, Stadtwerken, Krankenhäusern und Kindergärten dazu auf, ihre Arbeit vorübergehend niederzulegen.

So soll es laut Verdi am Dienstag in Neunkirchen sowie am Mittwoch in Kirkel, Homburg und Bexbach (Saarpfalz-Kreis) einen Stopp der Arbeit geben. Für Donnerstag ruft die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft landesweit zu Kita-Warnstreiks auf. Mitarbeiter von insgesamt 80 Einrichtungen sollen ihre Arbeit niederlegen. "Das heißt aber nicht, dass automatisch alle Kitas geschlossen sind", sagte ein Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Einige Einrichtungen würden sich zusammenschließen oder sogenannte Notgruppen bilden.

Verdi fordert für die Mitarbeiter sechs Prozent mehr Geld, mindestens jedoch 200 mehr Euro pro Monat. Gleichzeitig sollen die Ausbildungsvergütungen und Praktikantengehälter um 100 Euro pro Monat angehoben werden. Die Vorschrift, Auszubildende nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zu übernehmen, will Verdi wieder in Kraft setzen. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll zwölf Monate betragen.

Bereits am vergangen Freitag hatten sich nach Angaben der Gewerkschaft 600 Beschäftigte im öffentlichen Dienst an einem ganztägigen Warnstreik beteiligt. Vier Bürgerämter in Saarbrücken blieben an dem Tag geschlossen. Auch Mitarbeiter der Müllabfuhr, der Stadtreinigung und des Bauhofs beteiligten sich an dem Warnstreik.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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