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Vertrauliche Geburt ersetzt Babyklappe in Sachsen nicht

Soziales  

Vertrauliche Geburt ersetzt Babyklappe in Sachsen nicht

05.04.2018, 07:49 Uhr | dpa

Vertrauliche Geburt ersetzt Babyklappe in Sachsen nicht. Babyklappe

Blick auf eine Babyklappe. Foto: Jörg Carstensen/Archiv (Quelle: dpa)

Auch vier Jahre nach Einführung der vertraulichen Geburt sind Babyklappen in Sachsen unverzichtbar. So lautet die Einschätzung von Betreibern dieses Angebots. Allein in der Babyklappe des Dresdener Vereins Kaleb wurden seit 2014 insgesamt 14 Kinder anonym abgelegt, sagte die Projektverantwortliche Uta Jarsumbeck der Deutschen Presse-Agentur. Im selben Zeitraum habe es in der Landeshauptstadt acht vertrauliche Geburten gegeben. In den vier Jahren vor Einführung des neuen Gesetzes waren es demnach 13 Kinder. 

Ähnlich verhält es sich im Klinikum Chemnitz, wo seit 2001 im "Babykorb" 28 Neugeborene abgegeben wurden. Die vertrauliche Geburt werde hingegen kaum in Anspruch genommen, sagte Kliniksprecher Arndt Hellmann. Nur zwei solche Fälle habe man bislang registriert. Die Möglichkeit einer vertraulichen Geburt ersetze daher nicht das Angebot der Babyklappe.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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