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Mehr Betriebsstörungen mit Abwasserbezug bei der BASF

Notfälle  

Mehr Betriebsstörungen mit Abwasserbezug bei der BASF

06.04.2018, 08:09 Uhr | dpa

Mehr Betriebsstörungen mit Abwasserbezug bei der BASF. BASF - Werk Ludwigshafen

Blick auf das Gelände des Chemiekonzerns BASF hinter dem Rhein. Foto: Uwe Anspach/Archiv (Quelle: dpa)

Bei der BASF in Ludwigshafen sind 2017 mehr Betriebsstörungen mit kleineren oder größeren Folgen für das Abwasser registriert worden als in den beiden Vorjahren. Die Zahl, die 2015 und 2016 jeweils elf betragen hatte, stieg im vergangenen Jahr auf 13. Das teilte das Chemieunternehmen auf Anfrage mit. Die Zahl des vergangenen Jahres geht auch aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Landtagsfraktion hervor.

Bei den Störungen variierte die Zahl der Fälle, in denen die sogenannten Orientierungswerte des Internationalen Warn- und Alarmplans Rhein überschritten wurden. 2015 war das laut BASF zweimal der Fall, im Jahr darauf dreimal und im vergangenen Jahr keinmal. Beim Überschreiten dieser Werte komme es darauf an, von welchem Stoff wie viel ausgetreten sei, erklärte eine Sprecherin des Umweltministeriums in Mainz. Davon hänge ab, ob die nachfolgenden Rheinanlieger lediglich informiert oder ob sie gar gewarnt würden.

Eine Warnung gebe es aber selten: In den vergangenen 30 Jahren im Schnitt einmal im Jahr für den gesamten Rhein von Basel bis zur Mündung. Sie wies darauf hin, dass es in den Niederlanden Wasserwerke gibt, die das Wasser direkt aus dem Fluss entnehmen. Informiert werde auch in Fällen, in denen man wisse, dass der Stoff schon in Mainz nicht mehr nachweisbar sei.

Manche Störungen entstanden außerhalb der BASF, wurden aber dort registriert, weil in der Unternehmens-Kläranlage auch Abwässer der Städte Ludwigshafen und Frankenthal gereinigt werden. Zuzurechnen waren der BASF neun Störungen im Jahr 2015, zehn im Jahr darauf und elf im vergangenen Jahr. Die Sicherheitsmaßnahmen der BASF sehen unter anderem regelmäßige Proben aus dem Abwasserkanal vor.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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