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Fahrbahn-Rückbau am Autobahnloch der A20 schreitet voran

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Fahrbahn-Rückbau am Autobahnloch der A20 schreitet voran

12.04.2018, 19:29 Uhr | dpa

Fahrbahn-Rückbau am Autobahnloch der A20 schreitet voran. Rückbau beim A20-Autobahnloch

Ein Bagger arbeitet an dem zerstörten Teilstück der Autobahn 20 bei Tribsees. Foto: Stefan Sauer (Quelle: dpa)

Tribsees (dpa/mv) - Am Autobahnloch an der A20 bei Tribsees haben Fachleute damit begonnen, Asphaltblöcke aus der beschädigten Fahrbahn zu schneiden und abzutransportieren. Der Rückbau des gesamten Straßendamms an der Schadstelle über dem Moorgebiet werde voraussichtlich bis Juni dauern, sagte Ronald Normann vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr am Donnerstag. Insgesamt müssten 20 000 Quadratmeter Asphalt abgetragen und danach auch noch 20 000 Kubikmeter vom Straßendamm. Damit solle der Druck auf den Untergrund gemindert und ein weiteres Absacken verhindert werden.

Seit September 2017 versinkt die A20-Fahrbahn auf knapp 100 Metern Länge im moorigen Untergrund. Die Straße verläuft an dieser Stelle über eine Torflinse und ruhte auf in den Boden getriebenen Säulen. Weshalb diese den Halt verloren und die Fahrbahn abbrach, ist noch nicht endgültig geklärt. Vermutet wird, dass sich die Beschaffenheit des Untergrundes durch höheren Wasserstand und damit auch die Tragfähigkeit der vergleichsweise dünnen Pfähle veränderten.

Laut Normann soll parallel zur Beräumung der Abbruchstelle die Gründung für die geplante Behelfsbrücke erfolgen. Über diese soll vermutlich ab August der Autobahn-Verkehr während der mehrjährigen Instandsetzung der Schadstelle fließen. Derzeit erfolgt die Umleitung über schmale Landstraßen und durch Dörfer, die erheblich unter der Verkehrslast zu leiden haben. Nach Angaben von Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) ist es das ehrgeizige Ziel, bis Ende des Sommers die Behelfsbrücke in Betrieb zu nehmen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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