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Ziel Platz sechs: Kovac will "Welle bis zum Schluss reiten"

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Fußball  

Ziel Platz sechs: Kovac will "Welle bis zum Schluss reiten"

20.04.2018, 14:18 Uhr | dpa

Ziel Platz sechs: Kovac will "Welle bis zum Schluss reiten". Fredi Bobic

Frankfurts Manager Fredi Bobic betont die professionelle Beziehung zu seinem Noch-Trainer Nico Kovac. Foto: Arne Dedert/Archiv (Quelle: dpa)

Zum ersten Mal seit der Bekanntgabe seines Wechsels zum FC Bayern München wird Niko Kovac an diesem Samstag bei einem Heimspiel von Eintracht Frankfurt auf das eigene Publikum treffen. Pfiffe gegen den scheidenden Erfolgstrainer sind zwar immer noch zu erwarten. Doch die ganz schweren "Gewitterwolken über Frankfurt" (Vorstand Axel Hellmann) haben sich nach dem Erreichen des DFB-Pokal-Endspiels am Mittwoch wohl erst einmal verzogen.

"Ich glaube, dass kein Grund besteht, sich negativ zu äußern", sagte Kovac selbst vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr/Sky). "Wenn man die letzten zwei Jahre objektiv beurteilt, kann es eigentlich nichts anderes geben als Applaus für die Mannschaft und auch Applaus für das Trainerteam."

Aus Sicht der Eintracht ist dieses Spiel gegen Kovac' Heimatclub aus Berlin auch sportlich viel zu wichtig, um es von irgendeinem anderen Thema überlagern zu lassen als von drei eminent wichtigen Punkten im Rennen um die Europapokal-Qualifikation. Denn die Frankfurter sind hinter Leipzig und Hoffenheim auf Platz sieben zurückgefallen, sie brauchen nach Lage der Dinge wohl mindestens die Punkte aus den Heimspielen gegen Hertha und den HSV, um die Europa League direkt zu erreichen. Denn bei den beiden Auswärtsaufgaben beim FC Bayern und Schalke 04 wird das mit dem Punkten vermutlich ungleich schwerer.

Der Pokalerfolg vom Mittwoch soll den Frankfurtern dabei Rückenwind geben. "Wir müssen diese Welle jetzt bis zum Schluss reiten", sagte Kovac. "Wir wollen unseren Platz in der Bundesliga verteidigen und wenn möglich sogar noch verbessern. Denn wenn man erst einmal in die Qualifikation müsste, wäre das suboptimal. Es ist unser Ziel, das zu vermeiden und uns mindestens noch um einen Platz zu verbessern."

So gut der Sieg "auf Schalke" der Eintracht auch tut: Er hat mit Sicherheit auch körperliche Spuren hinterlassen. Der gebürtige Berliner Kevin-Prince Boateng und Jetro Willems gingen schwer angeschlagen aus diesem Halbfinal-Duell heraus, Ante Rebic (verletzt) und Simon Falette (gelbgesperrt) fehlen gegen die Hertha ohnehin.

"Es könnte am Samstag ein paar Veränderungen geben, um körperliche und geistige Frische reinzukriegen", sagte auch Kovac. "Wir haben gute Spieler in der Hinterhand, die gerne spielen möchten und jetzt vielleicht die Chance dazu bekommen." Damit dürften wohl Sebastien Haller, Mijat Gacinovic oder Aymen Barkok gemeint sein.

Ein Lob hat der Frankfurter Trainer derweil von seinem Freund und Sportvorstand erhalten. "Klar waren das keine einfachen Tage für ihn. Aber ich finde, dass er es gut hinbekommen hat", sagte Fredi Bobic in einem Interview der Tageszeitung "Die Welt" (Freitag). "Er hat den Fokus mit der Truppe zusammen auf den Fußball gelegt. Es war wichtig, dass wir den Fußball in den Vordergrund stellen und nicht die Debatten um den Trainerwechsel. Dafür geht es um zu viel für uns."

Auch das persönliche Verhältnis zwischen den beiden früheren Hertha-Profis hat demnach nicht unter Kovac' bevorstehendem Wechsel und den Begleitumständen seiner Bekanntgabe gelitten. "Wer mich ein bisschen besser kennt, der weiß, dass da nichts hängen bleibt", sagte Bobic. "Natürlich war die Stimmung an den ersten ein, zwei Tagen zwischen uns etwas getrübter. Es war nicht so locker wie sonst. Aber wir können uns ganz normal in die Augen schauen. Es ist alles klar zwischen uns. Wir kennen uns seit Jahren und sind uns persönlich sehr nah. Das eine ist der Sport, das Business – und das andere ist das Private. Wir können das sehr gut trennen."

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