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Freibadspaß ohne Risiko: Verbände mahnen zur Vorsicht

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Freibadspaß ohne Risiko: Verbände mahnen zur Vorsicht

21.04.2018, 08:49 Uhr | dpa

Freibadspaß ohne Risiko: Verbände mahnen zur Vorsicht. Freibadwetter

Ein Junge springt im Freibad vom Sprungbrett ins Wasser. Foto: Marius Becker (Quelle: dpa)

Betreuer, die mit Kindergruppen Freibadbesuche planen, müssen genau überprüfen, ob die Kinder schwimmen können. Vor dem Ausflug müssten sich die Betreuer oder Übungsleiter von den Kenntnissen und Fähigkeiten der Kinder ein Bild machen, betonte die Geschäftsführerin des Bayerischen Schwimmverbandes, Christine Gürth. "Die Schwimmfähigkeiten sollten zusätzlich durch Eltern schriftlich bestätigt werden." Hintergrund ist ein Fall aus Oberfranken: Eine Betreuerin wurde vom Amtsgericht Kulmbach schuldig gesprochen, nachdem ein Kind aus ihrer Sportgruppe vor vier Jahren im Himmelkroner Freibad untergegangen und später gestorben war.

Das Urteil verunsichere derzeit einige Jugendverbände, sagte die Sprecherin des Bayerischen Jugendrings, Cornelia Freund. "Jeder Unfall ist einer zu viel." Gerade weil Jugendverbandsarbeit überwiegend ehrenamtlich geleitet wird, bestehe ein großes Interesse an Rechtssicherheit, ergänzte sie.

Die Betreuer müssten "rettungsfähig" sein, also Kindern in gefährlichen Situationen helfen können, betonte Volker Härdtl, Geschäftsführer der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bayern. Eine rechtliche Regelung gebe es dazu jedoch nicht. Die DLRG könne lediglich Empfehlungen aussprechen. Und eine laute: Das Deutsche Rettungsschwimmer-Abzeichen in Silber sei die beste Voraussetzung für Betreuer.

Kinder benötigen das Deutsche Jugendschwimmabzeichen in Bronze oder Silber, wie Härdtl weiter sagte: "Das "Seepferdchen" reicht nicht aus." Zugleich appellierte er an die Eltern, dass Kinder am besten schon vor Schuleintritt schwimmen lernen sollten. Und es sollte nicht aus purer Angst vor Unfällen auf Schwimmbadbesuche verzichtet werden. "Wir wollen, dass die Menschen ins Schwimmbad gehen." Die Politik sei hier gefragt, damit nicht noch mehr Hallenbäder in Bayern schließen müssten - denn "das ist die Basis, dort wird das Schwimmen gelernt".

Auch Jugendring-Sprecherin Freund betonte: "Für Kinder und Jugendliche sind Schwimmen, Baden, Planschen ein Vergnügen - und beliebter Bestandteil der Jugendarbeit in Bayern. Bei umsichtiger Berücksichtigung der Aufsichtspflichten bleiben Schwimmbadbesuche weniger ein juristisches Wagnis als vielmehr Freizeitspaß."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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