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Mitte 2019: Erstmals Autos über Hochmoselübergang

Verkehr  

Mitte 2019: Erstmals Autos über Hochmoselübergang

23.04.2018, 16:49 Uhr | dpa

Mitte 2019: Erstmals Autos über Hochmoselübergang. Hochmoselübergang

An der Hochmoselbrücke bei Zeltingen-Rachtig läuft der zwölfte von insgesamt 13 Verschüben. Foto: Thomas Frey/Archiv (Quelle: dpa)

Mitte 2019 sollen erstmals Autos über den neuen Hochmoselübergang fahren. Das teilte der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz am Montag in Koblenz mit. Der 1,7 Kilometer lange Stahlüberbau soll bereits bis Sommer dieses Jahres auf den hohen Pfeilern zwischen Ürzig und Rachtig im Kreis Bernkastel-Wittlich ganz vorgeschoben sein. Dann werde er auf die endgültigen Brückenlager abgesetzt.

Danach folgen Schutzplanken und Schilderbrücken sowie Abdichtungs- und Asphaltarbeiten. Nach einer früheren Debatte über die Stabilität der 160 Meter hohen Brücke wird laut LBM zudem noch mehr für die Hangsicherung getan: Über 100 Anker sollen schließlich in die Abhänge getrieben werden. Etwas länger als ursprünglich geplant dauern nach Angaben des LBM die Erdarbeiten bei den Zuführungen zur Brücke. 2019 folgen demnach auch hier noch Markierungen, Schutzplanken, Schilder sowie Wildschutzzäune.

Der Hochmoselübergang ist seit 2011 im Bau und gilt als eines der derzeit größten Brückenbauprojekte in Deutschland. Sogar der Kölner Dom würde darunter passen. Die Brücke ist Teil einer 25 Kilometer langen neuen Strecke, die das Autobahnkreuz Wittlich in der Eifel mit dem Hunsrück verbinden soll. Das Gesamtprojekt soll 483 Millionen Euro kosten.

Es ist ein großer und umstrittener Eingriff in die Natur - der Bund investiert daher laut LBM rund 35 Millionen Euro in Ausgleichsmaßnahmen wie Aufforstungen und Grünbrücken für Tiere.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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