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Nach Aufstiegsrandale: Polizei prüft Vorbereitung auf Feiern

Kriminalität  

Nach Aufstiegsrandale: Polizei prüft Vorbereitung auf Feiern

24.04.2018, 13:38 Uhr | dpa

Nach Aufstiegsrandale: Polizei prüft Vorbereitung auf Feiern. Randale bei Aufstiegsfeier in Magdeburg

Menschen stehen in Rauchschwarden auf dem Hasselbachplatz in Magdeburg. Foto: Christian Essler/Archiv (Quelle: dpa)

Die Magdeburger Polizei will sich nach den Ausschreitungen bei der Aufstiegsfeier des FC Magdeburg auf die nächsten Feierlichkeiten mit der Verwaltung besser vorbereiten. Es gehe darum, auch auf spontane Veränderungen reagieren zu können, sagte der leitende Polizeidirektor, Tom-Oliver Langhans, am Dienstag. Der Kontakt zur Stadt sei intensiviert worden. Der Aufstieg der Fußballer des FC Magdeburg in die 2. Bundesliga soll sowohl am 6. Mai als auch eine Woche später erneut gefeiert werden.

Hintergrund der Überlegungen ist die Eskalation bei der spontanen Feier zum vorzeitig gesicherten Aufstieg am Samstag in der Kneipenmeile am Hasselbachplatz. Die Mannschaft selbst hatte dort gefeiert und etwa 2500 friedliche Fans angezogen. Später attackierten laut Polizei bis zu 300 teilweise vermummte Störer Polizisten und Feuerwehr, legten Feuer und randalierten. 30 Beamte wurden verletzt. Die Polizei musste Verstärkung rufen und den Platz mit einem Wasserwerfer räumen. Sonderermittler arbeiten jetzt die Vorfälle auf.

Ein Gastronom kritisierte, die Polizei habe zu spät eingegriffen. Der Einsatz werde intern ausgewertet, sagte der Stellvertreter des Polizeipräsidenten, Langhans. Er verteidigte das Vorgehen: Es seien viele Unbeteiligte auf dem Platz gewesen. Ein frühes Eingreifen hätte die Lage noch mehr eskalieren können. Die Randale könnte auch Thema im Landtag werden: Sie schließe sich einem Antrag der Grünen an, den Abend im Innenausschuss auszuwerten, teilte die Linken-Fraktion mit. Angesichts der Zeugenberichte dränge sich der Eindruck eklatanter Defizite bei der Einsatzplanung auf.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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