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Bouffier fordert von Opel-Mutter PSA konkreten Zukunftsplan

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Bouffier fordert von Opel-Mutter PSA konkreten Zukunftsplan

25.04.2018, 13:49 Uhr | dpa

Bouffier fordert von Opel-Mutter PSA konkreten Zukunftsplan. Volker Bouffier

Volker Bouffier. Foto: Kay Nietfeld (Quelle: dpa)

Im Konflikt um die Sanierung der deutschen Opel-Werke hat Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) einen konkreten Zukunftsplan vom französischen Mutterkonzern PSA gefordert. "Wir möchten gerne wissen, wohin geht die Reise", sagte der Regierungschef am Mittwoch nach einem Treffen mit PSA-Generalsekretär Grégoire Olivier in Wiesbaden. "Wir wollen eine klare Zukunftsperspektive."

Er habe dem Spitzenmanager klargemacht, dass es ein nachhaltiges Interesse an der Standortsicherung in Rüsselsheim und den anderen deutschen Werken sowie einem Erhalt der Arbeitsplätze gebe, sagte Bouffier. Es sei aber auch klar, dass bei einem Unternehmen, das jahrelang rote Zahlen schreibt, etwas geändert werden müsse. Dazu müsse es aber gemeinsame Absprachen geben und dürfe nicht über eine Art Erpressung laufen. Vertrauen sei nachhaltig zerstört worden und müsse wieder aufgebaut werden.

Die Sanierungsverhandlungen für die deutschen Opel-Werke laufen bislang ohne erkennbare Annäherung zwischen PSA und der IG Metall. PSA-Chef Carlos Tavares erwartet auch keinen schnellen Abschluss. Besonders der Thüringer Opel-Standort Eisenach steht bei den geplanten Einsparungen im Fokus. Bouffier zeigte sich überzeugt, dass der hessische Standort Rüsselsheim mit seinem Entwicklungszentrum erhalten bleibt. Die Frage sei nur, in welcher Form. Auch am dritten Standort Kaiserslautern sieht die IG Metall eine bislang unzureichende Auslastung des dortigen Komponentenwerks.

Der PSA-Konzern, zu dem auch die Marken Peugeot, Citroën und DS gehören, hatte Opel im vergangenen Sommer übernommen. Die Sanierung will der zweitgrößte Autokonzern Europas ohne betriebsbedingte Kündigungen und Standortschließungen schaffen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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