Sie sind hier: Home > Regional >

Linksextreme demonstrieren zum Tag der Arbeit

Demonstrationen  

Linksextreme demonstrieren zum Tag der Arbeit

01.05.2018, 08:29 Uhr | dpa

Linksextreme demonstrieren zum Tag der Arbeit. Walpurgisnacht in Hamburg

Der Demonstrationszug sammelt sich vor dem linksautonomen Kulturzentrum Rote Flora im Schanzenviertel. Foto: Christian Charisius (Quelle: dpa)

Unter dem Motto "Kapitalismus - immer noch scheiße! Heraus zum 1. Mai!" wollen Linksextreme am Tag der Arbeit vom Hamburger Hauptbahnhof nach Wandsbek ziehen. Zur "Revolutionären 1. Mai-Demo" sind laut Polizei 1500 Teilnehmer angemeldet. Hinter der Demonstration steht der Rote Aufbau Hamburg, der vom Landesamt für Verfassungsschutz als gewaltorientiert eingestuft wird. Schon am Vorabend zog eine radikalfeministische Demo vom linksautonomen Kulturzentrum Rote Flora im Schanzenviertel zum "Park Fiction" auf St. Pauli.

Unter dem Motto "Take back the Night" wurde gegen Sexismus und Homophobie und für eine offene Gesellschaft frei vom konservativen Geschlechterverständnis demonstriert. An dem Zug, der auch über die Reeperbahn führte, beteiligten sich nach Polizeiangaben zwischenzeitlich über 1000 Menschen - vor allem Frauen. Nennenswerte Zwischenfälle gab es nicht.

Die Polizei zeigte entlang der Demonstrationsroute und im Schanzenviertel deutlich Präsenz. In der Vergangenheit war es wiederholt auch schon in der Walpurgisnacht zu Ausschreitungen rund um die Rote Flora gekommen.

Die Organisatoren der "Revolutionären 1. Mai-Demonstration" sehen ihre Veranstaltung als Alternative zur klassischen Maikundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der an diesem Dienstag neben einer Hauptkundgebung auf dem Bert-Kaempfert-Platz vor dem Museum der Arbeit auch zu weiteren Demonstrationen in Harburg und Bergedorf aufgerufen hat.

Nachdem die "Revolutionäre 1. Mai-Demonstration" im vergangenen Jahr ohne nennenswerte Zwischenfälle blieb, erwartet die Polizei auch in diesem Jahr einem friedlichen Verlauf. Dennoch werde der Demonstrationszug mit ausreichend Kräften begleitet, sagte ein Sprecher. Wegen der schweren Krawalle um den G20-Gipfel im vergangenen Jahr im Schanzenviertel - an denen auch "gewaltbereite Partytouristen" ihren Anteil gehabt hätten -, werde die Polizei auch dort Präsenz zeigen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe