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Neue Beratungsstelle für Wanderarbeiter im Saarland

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Neue Beratungsstelle für Wanderarbeiter im Saarland

02.05.2018, 16:28 Uhr | dpa

Eine Beratungsstelle für Wanderarbeiter und mobile Beschäftigte hat in Saarbrücken ihre Arbeit aufgenommen. Sie soll vor allem die Situation von Menschen aus mittel- und osteuropäischen Staaten verbessern, die im Saarland vorübergehend einer abhängigen Beschäftigung nachgehen, wie Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) am Mittwoch in Saarbrücken sagte. Getragen wird die Beratungsstelle von der Arbeitskammer.

"Lohn- und Sozialdumping sind keine Seltenheit", sagte Rehlinger. Mittels Verträgen mit Subunternehmen, Entsendung oder Leiharbeit würden Wanderarbeiter teilweise systematische ausgebeutet. Der Vorstandsvorsitzender der Arbeitskammer, Jörg Caspar, sagte: "Wanderarbeiter sind keine Arbeitnehmer zweiter Klasse." Fairer Lohn, gute Arbeit und vernünftige Wohnverhältnisse müssten auch für sie selbstverständlich sein.

Die Mitarbeiter in der Beratungsstelle sprechen Bulgarisch und Rumänisch, kennen die Kultur ihrer Landsleute und können sie direkt über ihre Rechte in Deutschland informieren. Darüber hinaus vermitteln sie allgemeine Lebenshilfen. Das Ministerium fördert die Beratungsstelle mit 180 000 Euro jährlich.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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