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Grüne für Klasse statt Masse bei Kreuzberger Straßenfest

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Grüne für Klasse statt Masse bei Kreuzberger Straßenfest

02.05.2018, 18:18 Uhr | dpa

Grüne für Klasse statt Masse bei Kreuzberger Straßenfest. 1.Mai in Berlin

Zahlreiche Menschen feiern in Kreuzberg beim "Myfest" den 1. Mai. Foto: Ralf Hirschberger/aktuell (Quelle: dpa)

Die Berliner Grünen sehen das riesige Straßenfest am 1. Mai in Kreuzberg inzwischen kritisch. Die Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus, Antje Kapek, die selbst in Kreuzberg wohnt, sagte am Mittwoch, man denke über Veränderungen nach. "Statt stetig neuer Besucherrekorde brauchen wir mehr Klasse statt immer mehr Masse."

Konkrete Vorschläge dazu gibt es aber noch nicht. Zuerst sollen die organisierten Feste "MyFest" in der Görlitzer Straße und "MaiGörli" im Park nachträglich bewertet werden. "Entscheidend für die Zukunft ist, dass die Akzeptanz der Kreuzberger für die Partymassen am 1. Mai erhalten bleibt", bemerkte Kapek.

Der von den Grünen regierte Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hatte das Straßenfest vor Jahren ins Leben gerufen, um den Weg für die schon traditionell gewalttätige Demonstration durch die Oranienstraße zu blockieren. In den Folgejahren kamen immer mehr Partybesucher - vor allem sehr junge Leute aus Berlin, dem Umland und ausländische Touristen.

Eine wachsende Zahl Kneipen, Imbisse, Bars und Restaurants stellten Lautsprecher und Theken auf die Straße. Die Trink- und Partymeile breitete sich bis in den Görlitzer Park aus. Dort veranstaltete der Bezirk dieses Jahr ein eigenes organisiertes Fest mit extra Bühnen und lockte dadurch noch mehr Besucher an, die sich in die angrenzenden Straßen verteilten.

Die Müllberge wurden immer größer, und weil es zu wenig Toiletten gibt, bleiben vom Partyvolk auch sonst unliebsame Hinterlassenschaften übrig. Die Stadtreinigung schaffte am Mittwoch rund 150 Kubikmeter Abfall beiseite, vor allem Flaschen, Becher und Essenreste.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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