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Adidas mit Gewinnsprung ins neue Jahr: Probleme in Russland

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Adidas mit Gewinnsprung ins neue Jahr: Probleme in Russland

03.05.2018, 13:19 Uhr | dpa

Adidas mit Gewinnsprung ins neue Jahr: Probleme in Russland. Adidas-Logo

Das Foto zeigt ein adidas-Logo. Am 03.05.2018 präsentiert das Unternehmen die Quartalszahlen. Foto: Daniel Karmann/Archiv (Quelle: dpa)

Der Sportartikelhersteller Adidas ist trotz der belastenden Eurostärke mit einem Gewinnsprung ins neue Jahr gestartet - und rechnet auch weiterhin mit ertragreichen Geschäften. So stieg der operative Gewinn bis Ende März im Vergleich zum Vorjahresergebnis um 17,1 Prozent auf 746 Millionen Euro. Unter dem Strich blieben dem Dax-Konzern 542 Millionen Euro - 17,4 Prozent mehr als im ersten Quartal 2018, berichtete Adidas-Chef Kasper Rorsted am Donnerstag in einer Telekonferenz. "Die Ergebnisse entsprechen ganz unseren Erwartungen", stellte er zufrieden fest.

Rorsted räumte zwar ein, dass dem Weltkonzern der starke Euro zu schaffen machte. Dadurch blieb von dem zehnprozentigen Umsatzanstieg im ersten Quartal bei der Umrechnung in Euro nur noch ein Plus von 1,9 Prozent - nämlich rund 5,55 Milliarden Euro. Der häufigere Verzicht auf Rabattaktionen und der starke Absatz bei höherwertigen, meist teuren Produkten habe in Verbindung mit Kostensenkungen den starken Währungseffekt weitgehend wettmachen können - und die Ertragssituation zum Jahresbeginn weiter verbessert.

Gut im Geschäft ist der Dax-Konzern mit einem Umsatzwachstum von 27 Prozent in China. Zufrieden zeigte sich Rorsted auch über die starke Nachfrage nach Adidas-Produkten auf dem Heimatmarkt seines US-Konkurrenten Nike; in Nordamerika wuchs der deutsche Sportartikelhersteller um 23 Prozent. Selbst die schwächelnde US-Tochter Reebok legte in Nordamerika erstmals seit vielen Jahren leicht zu. Weltweit erlitt die Fitnessmarke mit einem dreiprozentigen Umsatzminus aber erneut einen leichten Rückschlag. Wichtiger als Umsatz sei, dass Reebok bis 2020 rentabel werde, sagte Rorsted.

Schwierig bleibt für Aidas weiterhin der russische Markt. Als Reaktion auf die schrumpfende Nachfrage hat der fränkische Sportartikelhersteller allein im ersten Quartal 100 seiner zuletzt 700 Läden geschlossen. Der Beitrag Russlands zum Gesamtumsatz des Konzerns mache inzwischen nur noch 3 Prozent aus. Vor Beginn der von westlichen Staaten verhängten Sanktionen gegen Russland hatte der Anteil des Russlandsumsatzes noch bei 10 Prozent gelegen.

Angesichts der ansonsten guten Ertragssituation sieht Rorsted keinen Anlass, an seiner im März ausgegebene Prognose für das Gesamtjahr zu rütteln. Er geht weiter davon aus, dass der währungsbereinigte Umsatz im Gesamtjahr um etwa 10 Prozent steigt. Beim Konzerngewinn (aus fortgeführten Geschäftsbereichen) rechnet er mit einem Plus von 13 bis 17 Prozent. Damit könnte der Sportartikelhersteller im besten Fall einen Gewinn von 1,7 Milliarden Euro erwirtschaften. Das Unternehmen setzt dabei auch auf die umsatzsteigernden Effekte der Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Sommer in Russland.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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