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Friedrichshafen gleicht aus und verdirbt Moculescu-Party

Volleyball  

Friedrichshafen gleicht aus und verdirbt Moculescu-Party

06.05.2018, 18:09 Uhr | dpa

Friedrichshafen gleicht aus und verdirbt Moculescu-Party. Martin Atanasov beim Spiel

Friedrichhafens Martin Atanasov schmettert einen Ball. Foto: Soeren Stache (Quelle: dpa)

Sein Ex-Club VfB Friedrichshafen hat dem 68-jährigen Stelian Moculesu die Geburtstags-Party gründlich verdorben. Moculescus neues Team BR Volleys vergab in der Finalserie "Best of Five" den zweiten Matchball, der deutsche Volleyball-Rekordmeister Friedrichshafen ist wieder voll im Rennen um den Titel 2018. Die Gäste vom Bodensee gewannen am Sonntag in Berlin vor der Saison-Rekordkulisse von 7614 Zuschauern mit 3:2 (25:19, 33:31, 22:25, 19:25, 13:15). Damit steht es nach vier Endspiel-Begegnungen 2:2, die Entscheidung fällt nun am Mittwoch (20.00 Uhr) in der ZF-Arena von Friedrichshafen.

Es war die größte und lauteste Geburtstagsparty, die Stelian Moculescu erlebt hat. Genau an seinem 68. Ehrentag und 83 Tage nach seiner Verpflichtung in Berlin wollte der Trainer-Oldie seinen 20. persönlichen Meistertitel feiern. Doch nach dem Heimsieg vier Tage zuvor wehrte sich Friedrichshafen mit viel Energie und einem überragenden Athanasios Protopsaltis (19 Punkte) vor dem drohenden K.o.-Schlag. Trainer Vital Heynen stellte erneut Tomas Kocian auf die Zuspielerposition - und lag damit genau richtig. Später kam der erfahrene Simon Tischer, der am Saisonende Schluss macht, und sicherte mit den Erfolg.

Im ersten Durchgang bestimmten die Gäste mit wirkungsvollen Aufschlägen und einem variablen Angriffsspiel klar das Geschehen, Berlin fand kein Gegenmittel. Erst die Einwechslung von Routinier Paul Carroll brachte die Gastgeber besser ins Spiel, vor allem der Block agierte wirkungsvoller: Lohn war ein Fünf-Punkte-Vorsprung im zweiten Satz. Doch dann schwächelte Pierre Pujol im Zuspiel. Nach vier Satzbällen für die BR Volleys verwandelte Friedrichshafen seinen fünften zum 33:31.

Moculescu hatte Kyle Russell oder Adam White, die unter Mosulescus Vorgänger Luke Reynolds keine Rolle gespielt hatten, in der ersten Sechs aufgeboten. Während der Amerikaner Russell Schwierigkeiten hatte, holte der Australier White (26) die meisten Punkte. Berlins Routinier Robert Kromm kam spät in die Partie, trug dann zum Gewinn des dritten Satzes bei. Der Titelverteidiger entschied nach dramatischem Verlauf auch Satz vier für sich.

Die Gäste vom Bodensee, die unter Moculescu 13 Meistertitel gesammelt hatten, erholten sich aber davon. Und Protopsaltis machte den Sack zu. Moculescu hat nun seinen letztes Spiel als Berliner Coach am Mittwoch in Friedrichshafen. Mit dem Franzosen Cedric Enard, der gerade Tours VB zum französischen Meister gemacht hat, wird bereits ein heißer Nachfolgekandidat für die BR Volleys gehandelt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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