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Wiesn 2018: Höhere Umsatzpacht und höherer Bierpreis

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Wiesn 2018: Höhere Umsatzpacht und höherer Bierpreis

07.05.2018, 15:39 Uhr | dpa

Wiesn 2018: Höhere Umsatzpacht und höherer Bierpreis. Am Oktoberfest

Wiesn-Besucher liegen auf einer Wiese hinter einem Bierzelt auf dem Oktoberfest. Foto: Felix Hörhager/Archiv (Quelle: dpa)

Die Wiesn wird teurer - für die Wirte und in der Folge auch für die Gäste. Die Stadt München will die Umsatzpacht für die Oktoberfest-Wirte in diesem Jahr deutlich erhöhen. Josef Schmid (CSU), der für die Wiesn zuständige 2. Bürgermeister, verteidigte am Montag das Vorhaben. Wirtesprecher Peter Inselkammer sprach von einer "schwierigen Situation". Und die wird sich auf die Bierpreise auswirken.

Angesichts der erhöhten Sicherheitskosten wegen der Terrorgefahr hatte die Stadt für deren Finanzierung im vergangenen Jahr erstmals die Umsatzpacht erhoben. Da die Höhe der Pacht dabei zunächst nur auf Schätzungen basierte, sei von Anfang an klar kommuniziert worden, "dass die Umsatzpacht erhöht werden muss, falls sie nicht ausreicht", betonte Schmid in einer Mitteilung. Deshalb soll die Umsatzpacht nun in großen Zelten von bisher 5,1 Prozent des Nettoumsatzes auf künftig 7,8 Prozent steigen. Bei den kleinen Zelten soll sie um einen Prozentpunkt auf 6,1 Prozent steigen. Darüber hatten Münchner Medien zuerst berichtet.

Inselkammer wertete dies als eine dramatische Mehrbelastung. Die Wiesnwirte hatten bereits angekündigt, dass die Mehrkosten auch zu Preiserhöhungen beim Bier und in der Gastronomie führen werden. "Für die Wiesnmaß heißt das natürlich, dass sie im Preis steigen wird", sagte Inselkammer. Dass der Maß-Preis heuer über elf Euro liegen wird, ist jetzt schon so gut wie klar. 2017 mussten Besucher bereits bis zu 10,95 Euro hinblättern; in der Regel steigt der Preis jedes Jahr um etwa 25 Cent.

Die Wirte wollen trotz des Kostenanstiegs darauf achten, dass die Preissteigerungen moderat blieben, wie Inselkammer betont. "Wir können nicht alles über die Preise abbilden. Das haben wir letztes Jahr nicht getan, das werden wir auch dieses Jahr nicht tun." Schon 2017 hatten die Wirte über die Umsatzpacht 50 bis über 100 Prozent mehr an die Stadt zahlen müssen als zuvor über die Standgebühr.

Bei den Sicherheitskosten schlugen Hunderte Ordner für Kontrollen an den Eingängen, ein mobiler Zaun und eine Lautsprecheranlage für Sicherheitsdurchsagen zu Buche - alles in allem Kosten in Millionenhöhe. Voraussichtlich am 15. Mai sollen der Schlussbericht der Wiesn 2017 und das Finanzierungskonzept für die Wiesn 2018 veröffentlicht werden.

In dem Beschluss zur Einführung der Umsatzpacht vom vergangenen Jahr hatte das Wirtschaftsreferat geschätzt, dass die Sicherheit mit rund 8,6 Millionen Euro zu Buche schlagen würde. Eingenommen wurden aber Münchner Medienberichten zufolge nur zwischen 6,2 und 6,9 Millionen Euro.

Das Defizit muss ausgeglichen werden - auch wenn die Kosten für die Ordner eventuell reduziert werden können. Als 2016 nach dem Amoklauf in München sowie Terroranschlägen in Paris und Brüssel, Würzburg und Ansbach schnell Kräfte gesucht wurden, mussten bis zu 60 Euro pro Stunde bezahlt werden. Dieses Jahr wurde neu ausgeschrieben - trotzdem gab es "nur einen Bewerber, der diese komplexen Anforderungen erfüllen konnte", teilte Schmid mit. "Deswegen sind wir froh, dass wir mit Securitas in diesem Jahr einen kompetenten Sicherheitsdienstleister gewinnen konnten. Sonst hätte die Wiesn in diesem Jahr nicht stattfinden können."

Weiter betonte Schmid: "Die Sicherheit der Millionen Oktoberfestbesucherinnen und -besucher ist und bleibt für die Landeshauptstadt München als Festleiterin nicht verhandelbar."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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