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Landesamt: Multiresistente Keime in zwei südbayerischen Seen

Gesundheit  

Landesamt: Multiresistente Keime in zwei südbayerischen Seen

08.05.2018, 15:49 Uhr | dpa

Landesamt: Multiresistente Keime in zwei südbayerischen Seen. Multiresistente Keime

Eine Petrischale mit MRSA-Keimen. Foto: Armin Weigel/Archiv (Quelle: dpa)

In zwei südbayerischen Seen hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) Keime nachgewiesen, die gegen mehrere Antibiotika resistent sind. Betroffen waren der Seehamer See im Landkreis Miesbach und der WakeLake im Landkreis Landshut. "Aber auch durch das Vorhandensein dieser multiresistenten Bakterien ergibt sich kein erhöhtes Gesundheitsrisiko beim Baden", teilte die Behörde am Dienstag in Erlangen mit.

Dafür sei entscheidend, wie viele Fäkalbakterien etwa über das Abwasser in den See gelangen. Dies werde regelmäßig kontrolliert. "Beide Seen sind nicht zu beanstanden. Es besteht deshalb kein Grund, den Seehamer See und den WakeLake oder andere kontrollierte Badegewässer in diesem Sommer zu meiden", hieß es.

Das LGL hatte zehn Badegewässer in Südbayern untersucht: Neben WakeLake und Seehamer See auch den Schliersee (Kreis Miesbach), den Faulensee und den Forggensee im Ostallgäu, den Chiemsee (Kreis Rosenheim), den Starnberger See (Kreis Weilheim) sowie den Feldmochinger See, den Langwieder See und den Regattasee in München. Die Untersuchungen fanden 2017 zu Forschungszwecken zusätzlich zu den monatlichen Routineuntersuchungen statt. In diesem Jahr soll Nordbayern folgen.

Da Antibiotikaresistenzen auch in der Natur vorkommen, fanden die Forscher in zahlreichen Proben Keime mit Resistenzen gegen einzelne Antibiotika. Nur zwei Gewässer wiesen eine Belastung mit Erregern auf, gegen die gleich mehrere Antibiotika nicht wirken.

LGL-Präsident Andreas Zapf sagte, Gewässer seien naturbedingt nicht steril. Die Bakterien gelangten über Abwässer oder durch Mensch und Tier hinein. Gesunde Menschen seien auch durch resistente Keime nicht gefährdet. "Die beim Schwimmen üblicherweise geschluckten kleineren Mengen Wasser sind in der Regel ebenfalls unbedenklich, da die Virulenz der Keime im Magen abgeschwächt wird." Gefährdet sind vor allem Kranke und Menschen mit Verletzungen an der Haut.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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