Sie sind hier: Home > Regional >

Haftstrafe nach tödlichem Raserunfall in Rosenheim

Prozesse  

Haftstrafe nach tödlichem Raserunfall in Rosenheim

08.05.2018, 18:09 Uhr | dpa

Er ließ ein überholendes Auto nicht einscheren - dafür ist ein 24-jähriger Autofahrer im Rosenheimer Raserprozess zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Wegen der Aktion krachte ein 25-Jähriger mit seinem Wagen gegen ein entgegenkommendes Auto, in dem zwei junge Frauen starben. Der Mann aus Ulm erhielt am Dienstag eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten. Ein Autorennen hätten sich die beiden Männer auf der Bundesstraße aber nicht geliefert, befand das Amtsgericht in seiner Urteilsverkündung.

Der Vorsitzende Richter sah es als erwiesen an, dass der 24-Jährige aus Rosenheim den Überholenden bewusst nicht hatte vorbei lassen wollen. Dabei "bestand die Handlungspflicht, abzubremsen". Der Mann habe rücksichtslos gehandelt. Während es dem 24-Jährigen auf ein Kräftemessen mit Autos angekommen sei, habe der 25-Jährige Unfallfahrer falsche Entscheidungen getroffen.

Bei dem Unfall im November 2016 starben die 21-jährige Fahrerin des entgegenkommenden Wagens sowie eine 15-Jährige. Deren damals 19-jährige Schwester überlebte schwer verletzt. Auch die Beifahrerin des Unfallfahrers erlitt schwere Verletzungen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal