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"Chancenlos" gegen Berlin: Friedrichshafen verpasst Double

Volleyball  

"Chancenlos" gegen Berlin: Friedrichshafen verpasst Double

10.05.2018, 13:09 Uhr | dpa

"Chancenlos" gegen Berlin: Friedrichshafen verpasst Double. Berliner Volleys jubeln

Berlins Spieler bejubeln die Meisterschaft und werfen ihren Trainer Stelian Moculescu in die Höhe. Foto: Felix Kästle (Quelle: dpa)

Ohne Stelian Moculescu auf der Trainerbank klappt es einfach nicht. Zwar jubelte der Erfolgstrainer am Ende - doch aus Sicht des VfB Friedrichshafen auf der falschen Seite. Der Trainer, der die Häfler zu allen 13 Meistertiteln führte und zum deutschen Rekordmeister im Volleyball machte, arbeitet jetzt für den Erzrivalen aus Berlin. Die BR Volleys machten am Mittwochabend mit dem 3:0-Sieg in der ausverkauften ZF Arena in Friedrichshafen den dritten Titel in Folge perfekt.

Dabei schien sich das Blatt in den vergangenen zwei Spielen zu Gunsten der Häfler gewendet zu haben. Nach den beiden Niederlagen zu Beginn der Best-of-five-Serie hatte der VfB Spiel drei am Mittwoch vergangener Woche mit 3:1 und Spiel vier am vergangenen Sonntag mit 3:2 für sich entschieden und so das alles entscheidende fünfte Spiel am Bodensee erzwungen. Doch so eng wie in den Spielen zuvor wurde es am Mittwochabend in Friedrichshafen nie.

Schon den ersten Satz gewannen die Berliner deutlich mit 25:20, den zweiten Durchgang beendete der Meister sogar mit acht Punkten Vorsprung (25:17). Im dritten Satz kam das Team von Trainer Vital Heynen den Berlinern noch etwas näher, konnte deren Sieg aber nicht mehr verhindern (25:22). "Volleyball-Sport ist eine schöne Sache, der bessere gewinnt und der bessere war Berlin", sagte Heynen.

Nach der Niederlage im Vorjahresfinale hatte der Belgier noch Revanche versprochen. "Das nächste Jahr kommen wir zurück und holen die Meisterschaft", hatte Heynen nach der Finalserie 2017 gesagt. "Das garantiere ich." Dieses Jahr formulierte er seine Ziele etwas vorsichtiger. "Wir haben dieses Jahr besser gespielt als letztes Jahr. Das Ziel ist, nächstes Jahr noch besser zu sein."

Deutlichere Worte fand VfB-Kapitän Simon Tischer. "Wir waren heute so chancenlos, wir waren so schlecht, dass sich die Enttäuschung schon fast in Grenzen hält", sagte der Nationalspieler, der nach dem Spiel seine Karriere als Spieler beendete und von den Fans mit Sprechchören und Transparenten gefeiert wurde. Dennoch hatte der 36-Jährige auf einen anderen Ausgang seiner Karriere gehofft.

"Wir wollten uns belohnen für die Saison" sagte der Zuspieler, der insgesamt sieben Jahre für die Häfler spielte. Der VfB hatte in der Vorrunde alle Duelle mit den Berliner für sich entschieden und auch dadurch den Pokal gewonnen. Dass es am Ende in der Meisterschaft wieder nicht reichte, habe an der mangelnden Erfahrung des jungen VfB-Teams gelegen - da sind sich Tischer und Heynen einig. "Aus Niederlagen lernt man mehr als aus Siegen", sagt Tischer. "Ich wünsche mir, dass wir die richtigen Schlüsse draus ziehen und dass den Jungs das nächstes Jahr nicht mehr passiert."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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