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AfD: Klassenarbeiten auch bei schlechtem Durchschnitt werten

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AfD: Klassenarbeiten auch bei schlechtem Durchschnitt werten

12.05.2018, 10:28 Uhr | dpa

AfD: Klassenarbeiten auch bei schlechtem Durchschnitt werten. Harm Rykena (AfD)

Der niedersächsische Landtagsabgeordnete und AfD-Bildungsexperte Harm Rykena. Foto: Holger Hollemann/Archiv (Quelle: dpa)

Die niedersächsische AfD will Klassenarbeiten künftig auch dann werten lassen, wenn die Hälfte der Schüler eine Fünf oder eine Sechs geschrieben hat. Einen entsprechenden Antrag wird die AfD-Landtagsfraktion in der kommenden Woche in den Landtag einbringen. Bei Bildungsexperten stößt der Vorschlag auf ein gemischtes Echo.

Derzeit wird eine Klassenarbeit in Niedersachsen nicht gewertet, wenn mehr als 30 Prozent der Arbeiten "ungenügend" oder "mangelhaft" ausfallen. Ausnahmen von dieser Regel muss der Schulleiter genehmigen - und die Elternvertreter über die Gründe informieren. Die 30-Prozent-Quote sei eine der Ursachen dafür, dass das Leistungsniveau an den Schulen sinke, sagte der AfD-Bildungsexperte Harm Rykena. "Viele Lehrer machen in vorauseilendem Gehorsam die Arbeiten leichter, damit sie nicht in diesen Grenzbereich rutschen." Denn eine Klassenarbeit genehmigen zu lassen, bedeutet für den Lehrer Verwaltungsaufwand und Ärger mit dem Direktor und den Eltern. Die AfD plädiere deshalb dafür, die Quote auf 50 Prozent heraufzusetzen.

Auch die FDP-Landtagsfraktion sieht in der 30-Prozent-Regelung einen Grund dafür, dass Leistung immer weiter nivelliert wird. FDP-Bildungsexperte Björn Försterling will den Grenzwert daher nicht erhöhen, sondern lieber gleich abschaffen. Die bildungspolitische Sprecherin der CDU, Mareike Wulf, möchte dagegen bei der bisherigen Regelung bleiben. Diese habe sich als wirkungsvoller Kontrollmechanismus bewährt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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