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Holzstück auf Auto geworfen: Suche nach Jugendlichen läuft

Kriminalität  

Holzstück auf Auto geworfen: Suche nach Jugendlichen läuft

14.05.2018, 14:09 Uhr | dpa

Holzstück auf Auto geworfen: Suche nach Jugendlichen läuft. Polizei

Die Polizei sucht in Lörrach nach Jugendlichen, die ein Holzstück auf die A98 geworfen haben. Foto: Jens Kalaene/Archiv (Quelle: dpa)

Die Polizei sucht weiter nach Jugendlichen, die von einer Brücke Gegenstände auf die Autobahn 98 bei Lörrach geworfen haben sollen. Ein 50 Zentimeter langes und 8 Zentimeter breites Holzstück hatte am Samstagabend die Windschutzscheibe eines Wagens getroffen, in dem eine Frau mit ihrem zehnjährigen Sohn unterwegs war. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurden an der Stelle zudem faustgroße Steine gefunden. Die Spurensicherung prüft, ob auch diese von der Gruppe auf die Autobahn geworfen wurden.

Mutter und Kind blieben bei dem Vorfall unverletzt, am Auto entstand ein Schaden von etwa 1000 Euro. Es wird wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Hinweise auf die Täter erhoffen sich die Beamten durch die Aussage eines Zeugen. Verdächtigt werden fünf bis sechs Jugendliche, darunter ein Mädchen. Sie hatten auf der Brücke der A98 zwischen Lörrach-Mitte und Lörrach-Ost gesessen.

Erst am Donnerstag hatte auf der A8 nahe Friolzheim (Enzkreis) ein von einer Böschung geworfener Stein die Scheibe eines Wagens auf der unbesetzten Beifahrerseite durchschlagen. Der Fahrer blieb unverletzt. Steine auf fahrende Autos können tödliche Geschosse sein. Die Polizei ermittelt hier wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Am Dienstag vor einer Woche wurde eine 58 Jahre alte Dänin schwer verletzt, als ein fußballgroßer Stein auf der A7 bei Flensburg (Niedersachsen) die Scheibe ihres Autos zertrümmerte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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