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Auktionshaus vermittelt Ansprüche für jüdische Vorbesitzer

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Auktionshaus vermittelt Ansprüche für jüdische Vorbesitzer

14.05.2018, 17:08 Uhr | dpa

Auktionshaus vermittelt Ansprüche für jüdische Vorbesitzer. Auktionshaus Van Ham

Blick auf das Auktionshaus Van Ham. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv (Quelle: dpa)

Das Auktionshaus Van Ham hat für zwei Gemälde Restitutionsansprüche nachgewiesen und einen Ausgleich vermittelt. Das Auktionshaus teilte am Montag in Köln mit, die Ansprüche seien ermittelt worden bei der Prüfung von Werken aus der Sammlung des Saturn-Gründers Friedrich Wilhelm Waffenschmidt, die dieser 1984 gutgläubig erworben habe. Dabei gehe es um das Werk "Gartenlokal an der Havel unter Bäumen" von Max Liebermann mit einem Schätzwert zwischen 300 000 und 500 000 Euro. Das zweite Bild, "Herbstblumen in Vase" von Lovis Corinth, wurde auf einen Wert zwischen 130 000 und 180 000 Euro taxiert. Die Gemälde hatten jüdischen Familien gehört, die unter den Nazis drangsaliert, enteignet und ermordet worden waren.

Die Angehörigen hatten die "Commission for Looted Art in Europe" und die "Lost Art-Datenbank" eingeschaltet. Alle Parteien, einschließlich Van Ham, hätten Zugeständnisse gemacht, teilte das Auktionshaus mit. Die Werke werden Ende Mai aufgerufen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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