Sie sind hier: Home > Politik >

IG Metall: PSA pokert um Zukunft der Opel-Beschäftigten

Auto  

IG Metall: PSA pokert um Zukunft der Opel-Beschäftigten

15.05.2018, 18:19 Uhr | dpa

IG Metall: PSA pokert um Zukunft der Opel-Beschäftigten. IG Metall

Die IG Metall setzt sich für die Zukunft der Opel-Beschäftigten ein. Foto: S. Gollnow/Archiv (Quelle: dpa)

Im Streit um die Zukunft des Autoherstellers Opel herrscht weiterhin Funkstille zwischen dem Mutterkonzern PSA und der Gewerkschaft IG Metall. "Außer vollmundigen Ankündigungen angeblicher Gesprächsbereitschaft haben wir bislang nichts gehört", sagte der Chef des Gewerkschaftsbezirks Mitte, Jörg Köhlinger, der Deutschen Presse-Agentur.

PSA-Chef Carlos Tavares hatte vor zwölf Tagen in Paris signalisiert, die fertigen Zukunftspläne ohne Vorbedingung mit den Arbeitnehmern diskutieren zu wollen. "Carlos Tavares war sehr deutlich", hieß es auf Anfrage am Dienstag aus der Konzernzentrale in Rueil-Malmaison bei Paris: "Es gibt einen Plan für jede Fabrik."

Köhlinger verlangte erneut die Vorlage belastbarer Daten und Planungen zur Zukunft der deutschen Opel-Standorte. Nur auf dieser Grundlage könne man auch über künftige tarifliche Zugeständnisse verhandeln. PSA hat bislang vergeblich von der IG Metall verlangt, die jüngste Erhöhung des Flächentarifs für die rund 18 000 Opel-Mitarbeiter in Deutschland auszusetzen.

Auf betrieblicher Ebene streitet sich Opel mit dem Betriebsrat über den Umfang der freiwilligen Abfindungen, die nach Einschätzung der Arbeitnehmer weit über das zur Sanierung notwendige Maß hinausgehen. Die nächste Gesprächsrunde bei der Einigungsstelle ist aber erst Ende Mai angesetzt.

"Tavares pokert weiter. Das ist ein absolut skandalöses Vorgehen, das die Mitarbeiter verunsichert und die Marke Opel beschädigt", sagte Köhlinger. Es sei "Teil des Kalküls", möglichst viele verunsicherte Mitarbeiter loszuwerden und an ihrer Stelle sogar zusätzliche Leiharbeiter einzustellen.

Die IG Metall werde dieses Vorgehen von PSA nicht stillschweigend hinnehmen, erklärte Köhlinger, ohne jedoch mit konkreten Maßnahmen zu drohen. Hilfreich sei die Unterstützung der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten aus den Ländern mit Opel-Werken. PSA hatte Opel im Sommer vergangenen Jahres gekauft und plant eine harte Sanierung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018