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Abriss der City-Hochhäuser sorgt weiter für Diskussionen

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Abriss der City-Hochhäuser sorgt weiter für Diskussionen

16.05.2018, 12:39 Uhr | dpa

Abriss der City-Hochhäuser sorgt weiter für Diskussionen. Heike Sudmann

Heike Sudmann (Die Linke) spricht in der Bürgerschaft im Rathaus in Hamburg. Foto: Lukas Schulze/Archiv (Quelle: dpa)

Der geplante Abriss der denkmalgeschützten City-Hochhäuser in Hamburg sorgt weiter für Wirbel. Wie die Linksfraktion am Mittwoch mitteilte, will sie das Vorhaben durch einen Antrag in der Hamburgischen Bürgerschaft stoppen. Denn wie durch ihre Anfrage (Drs. 21/12931) bekannt wurde, sieht das Unesco-Beratungsgremium Icomos durch einen Abriss das Weltkulturerbe Speicherstadt und Kontorhausviertel gefährdet, hieß es weiter. Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

"Der bisherige Umgang des Senats mit dem Denkmalschutz war schon übel", sagte die Linken-Abgeordnete Heike Sudmann. "Doch mit dem Verschweigen der heftigen Kritik des Unesco-Beratungsgremiums setzt der Senat dem Ganzen noch die Krone auf und gefährdet auch noch das Weltkulturerbe."

Die Hamburger Kulturbehörde sieht der Kritik gelassen entgegen. Icomos habe bei der Unesco nur eine beratende Funktion. "Sowohl im Nominierungsverfahren als auch nach der Anerkennung als Welterbe hat Hamburg über den aktuellen Stand der Planungen am Klosterwall an die Unesco transparent berichtet", sagte Sprecher Enno Isermann.

Der geplante Abriss sei für die Unesco jedoch kein Grund gewesen, den Welterbetitel nicht zu vergeben. Die Kulturbehörde gehe daher nach wie vor davon aus, "dass der Verlust eines Hochhauses, das nicht in direktem Bezug zum Welterbe steht, keine negativen Auswirkungen auf das Welterbe hat", sagte Isermann. Die City-Hochhäuser sollen durch einen Neubau mit rötlicher Backstein-Fassade ersetzt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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